20. Dezember 2023 | 09:00 Uhr

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Vorweihnachtswoche

Dauerregen: Hochwasser- und Sturmflutgefahr steigt

Lang anhaltender Regen und durchnässte Böden erhöhen die Gefahr von Hochwasser und Sturmfluten. Deutschland steht eine anspruchsvolle Vorweihnachtszeit bevor, insbesondere im Norden. 

Deutschland. Dort sind Sturm und Orkan, intensiver Regen sowie Hochwasser und Sturmfluten zu erwarten. Es besteht die Möglichkeit, dass Weihnachtsmärkte aufgrund des Sturms vorzeitig schließen müssen. Auch im übrigen Deutschland wird das Wetter wenig besinnlich sein. Sturmböen und Regen sind zu erwarten, während in den Mittelgebirgen Schnee fällt.

Norden mit unangenehmster Vorweihnachtszeit seit 20 Jahren

Die Weihnachtszeit sollte eigentlich besinnlich sein, aber im wahren Leben wird sie oft von Stress begleitet. Weihnachtsfeiern, Geschenke besorgen, die Feiertage planen, Glühwein mit Freunden trinken und dann noch der Besuch bei Oma – all das wird durch das Wetter erschwert. Der Norden steht möglicherweise vor der unangenehmsten Vorweihnachtszeit der letzten 20 Jahre, mit endlosem Regen, begleitet von Wind und bald auch Sturm und Orkan. Hochwasser und eine weitere Sturmflut drohen, wobei der Höhepunkt voraussichtlich erst am Freitag erreicht wird.

Je näher Heiligabend rückt, desto ungemütlicher wird es. Der Mittwoch verläuft bewölkt mit Regenschauern, wobei die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen auf 500 Meter sinkt und in den Alpen etwas höher liegt. Der Wind wird unangenehm kräftig, besonders an der Küste und in den Bergen gibt es schon stürmische Böen.

Am Donnerstag und Freitag sind zunächst schwere Sturm- und Orkanböen an der Küste sowie in den Bergen zu erwarten. Später breitet sich der Sturm bis ins Flachland aus und bringt dort Böen von 100 bis 110 km/h. Im Westen fällt teils kräftiger Regen, während in Bayern und im höheren Bergland anfangs noch Schnee fällt. Generell herrscht ein stürmischer Wind mit einzelnen Sturmböen, in Gipfellagen sind sogar Orkanböen möglich, bei Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad.

Es besteht die Möglichkeit, dass im Norden Weihnachtsmärkte schließen müssen, da der Wind zu gefährlich für die hohen Weihnachtsbäume ist. Und bei mildem Sturm in Kombination mit Dauerregen möchte sowieso niemand in Ruhe einen Glühwein trinken. Hinzu kommt die potenzielle Gefahr einer Sturmflut: Ab Donnerstag drückt das Wasser der Nordsee ins Binnenland, am Freitag könnte in Hamburg mehr als nur der Fischmarkt unter Wasser stehen.

Der Freitag liegt noch etwas in der Ferne, aber es deutet darauf hin, dass es stürmisch und nasskalt wird. Die Schneefallgrenze sinkt bis in tiefe Lagen, auch Graupelgewitter sind möglich.

Und was ist mit einer weißen Weihnacht?

Es besteht die Möglichkeit, dass die Schneefallgrenze weiter sinkt und es Heiligabend bis in tiefe Lagen Schnee oder Schneeregen gibt. Andere Modelle prognostizieren milde Tage. Es bleibt jedoch windig bis stürmisch, und an der Nordsee ist eine Weihnachts-Sturmflut nicht ausgeschlossen.

In diesem Jahr ist das Weihnachtswetter wirklich sehr spannend. Glätte inklusive.

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Süden und Osten Österreichs liegen am Dienstag in den Niederungen Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben oft auch am Nachmittag gering. Weiter im Westen und Norden überwiegt hingegen meist sonniges Wetter. Letzte Nebel lichten sich hier meist rasch. Von Westen tauchen jedoch bereits am Morgen erste dichtere Wolken auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach weiter in Richtung Osten ausbreiten und den Sonnenschein immer öfters trüben. Bis zum Abend kann es in Tirol und Vorarlberg außerdem mitunter leicht regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1500m Seehöhe. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Minus 6 bis plus 4 Grad in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 3 bis 11 Grad erreicht, am wärmsten mit Nordföhn zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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