31. Juli 2024 | 09:00 Uhr

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"Lage angespannt"

Balkan-Brände: Beliebte Urlaubsorte in Gefahr

Seit Tagen wüten verheerende Waldbrände in bekannten Ferienregionen auf der Balkan-Halbinsel. 

Die Einsatzkräfte befinden sich im Dauereinsatz und kämpfen unermüdlich gegen die Flammen.

 

 

 

Urlaubsregionen unter Feuer

In den beliebten Urlaubsregionen Dalmatiens (Kroatien) haben sich die Waldbrände in den letzten Tagen dramatisch ausgeweitet. Insbesondere die Gebiete um Skradin bei Šibenik, Smoković bei Zadar, den Naturpark Biokovo und die nahegelegenen Strand-Hotspots bei Baška Voda sind stark betroffen. Hunderte Feuerwehrleute aus ganz Kroatien sind im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bringen.

 

 

 

237 Mann kämpfen um jeden Meter Wald

Für die Anwohner, Touristen und Einsatzkräfte gestaltet sich die Lage äußerst schwierig. Am Dienstagabend brachen in mehreren Ferienorten im Süden Kroatiens schwere Waldbrände aus. Insgesamt 237 Feuerwehrleute mit 55 Einsatzfahrzeugen aus 23 verschiedenen Feuerwehren kämpfen an den verschiedenen Brandherden.

Heftige Flächenbrände

In Skradin und Smoković kam es zu heftigen Flächenbränden. Besonders kritisch ist die Lage in Gornji Tučepi bei der Riviera Makarska, wo das Feuer bis in den Naturpark Biokovo vorgedrungen ist. Die Staatsstraße DC512 in Gornji Tučepi wurde aufgrund der Brände gesperrt, wie der kroatische Automobilclub "HAK" am frühen Dienstag mitteilte.

"Die Lage ist ziemlich angespannt"

In Gornji Tučepi hörten die Anwohner laute Detonationen. Ob diese von brennenden Autos oder möglicherweise von Minen stammten, ist derzeit unklar. Der kroatische Feuerwehr-Oberkommandant Slavko Tucaković berichtete, dass die Einsatzkräfte mit "übermenschlichen Kräften" arbeiten, um die ersten Häuser vor den Flammen zu schützen. Mehrere Anwohner wurden bereits evakuiert. "Die Lage ist ziemlich angespannt. Das vom Sturm getragene Feuer breitet sich sehr schnell aus. Es breitet sich nicht nur nach unten, sondern auch nach links und rechts aus. Feuerwehren von Split bis zur Makarska Riviera sind am Brandort", erklärte der Feuerwehr-Oberkommandant gegenüber lokalen Medien.

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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