03. Jänner 2024 | 10:00 Uhr

Vulkan_Island_Header.png © X (Twitter) - @ncmangers75

Island

Anzeichen für erneuten Vulkanausbruch

Auf Island deutet sich erneut eine Phase vulkanischer Aktivität an, da sich Magma erneut in beträchtlichem Maße ansammelt. Dies könnte auf einen bevorstehenden Vulkanausbruch hindeuten. 

Schon kurz vor Weihnachten verzeichnete die Region einen Ausbruch, bei dem Lava aus einer langen Erdspalte strömte.

Die Entwicklungen lassen nun die Möglichkeit eines weiteren Ausbruchs nahe der Ortschaft Grindavík auf der Reykjanes-Halbinsel immer wahrscheinlicher erscheinen.

 

 

 

Anzeichen für erneute Magmaansammlung

Die Beobachtungen des isländischen Wetterdienstes deuten darauf hin, dass sich unter dem Vulkansystem Svartsengi erneut Magma ansammelt. Experten warnen vor einer möglichen Fortsetzung vulkanischer Aktivitäten.

 

 

 

Hebung des Geländes und Auswirkungen

Die Hebung des Geländes setzt sich fort und erreicht nun ähnliche Ausmaße wie unmittelbar vor dem jüngsten Vulkanausbruch. Dieser Aspekt könnte auf eine verstärkte Aktivität des Vulkanismus hindeuten und die Gefahr eines Ausbruchs weiter erhöhen.

Rückblick auf den letzten Ausbruch kurz vor Weihnachten

Der letzte Vulkanausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel, der am 18. Dezember begann, dauerte mehrere Tage an. Das Lavafeld erstreckte sich über mehrere Kilometer, und die Bewohner der betroffenen Ortschaft Grindavík wurden vorübergehend evakuiert.

Die Intensität der Eruption nahm im Laufe der Woche ab, was es den Bewohnern ermöglichte, kurz vor Weihnachten in ihre Häuser zurückzukehren.

Doch die erneute Ansammlung von Magma weckt nun die Befürchtung, dass ein neuer Vulkanausbruch unmittelbar bevorstehen könnte. Die Situation wird von Experten und den lokalen Behörden sorgfältig überwacht, um angemessene Maßnahmen zur Sicherheit der Bevölkerung zu ergreifen. 

Wie entsteht ein Vulkanausbruch?

Ein Vulkanausbruch resultiert aus der Freisetzung von Druck in der Erdkruste. Unter der Erdoberfläche schmilzt Gestein und bildet Magma, das sich in Magmakammern sammelt.

Wenn der Druck zu groß wird, bricht das Magma durch die Erdkruste aus, verursacht einen Vulkanausbruch und führt zur Freisetzung von Gasen, Asche und Lava.

Aschefall und Luftverschmutzung

Die bei einem Vulkanausbruch freigesetzte Asche kann weite Gebiete bedecken und zu erheblichen Problemen führen.

Der Aschefall beeinträchtigt die Luftqualität, was zu Gesundheitsproblemen für Mensch und Tier führen kann. Zudem kann er die Sicht behindern und den Verkehr sowie Flugreisen beeinträchtigen.

Klimaauswirkungen

Die Freisetzung großer Mengen an Gasen, insbesondere Schwefeldioxid, kann zu Klimaauswirkungen führen.

Diese Gase können in der Atmosphäre zu Schwefelsäure umgewandelt werden, was zu saurem Regen führt. Langfristig können sie auch die Temperaturen beeinflussen und zu globalen Klimaveränderungen beitragen. 

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Im W+N etwas Schnee, sonst zeitweise Sonne. -12°/-2°

Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich bliebt der Himmel die meiste Zeit wolkenverhangen und es schneit immer wieder, am meisten in Tirol und Vorarlberg. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze und mitunter kann sich in Vorarlberg auch etwas Regen dazumischen, lokal kann dann auch Glatteis nicht ausgeschlossen werden. Weiter im Osten und im Süden bleibt es vorläufig noch niederschlagsfrei und es beginnt erst in der Nacht zu schneien. Tagsüber kommt noch zeitweise die Sonne hervor. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen minus 4 bis plus 3 Grad. Heute Nacht: In der Nacht breiten sich die Wolken weiter aus und an der Alpennordseite schneit es zunächst, in Vorarlberg und Tirol mischt sich zeitweise auch schon vor Mitternacht etwas Regen dazu. In Salzburg, Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich intensiviert sich der Niederschlag und vor allem in Oberösterreich setzt sich in der Höhe etwas mildere Luft durch und nach Mitternacht geht auch hier der Niederschlag zeitweise in Eisregen oder Regen über. Wo es regnet muss zumindest stellenweise mit Glatteis gerechnet werden. Weiter im Osten und im Süden schneit es vorerst nur wenig. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West, mit der Front lebt er teils noch weiter auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis plus 1 Grad.
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