13. März 2024 | 11:00 Uhr

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Experten warnen

Allergie-Alarm: Rekord-Frühstart der Pollensaison

Erfahren Sie, wie die globalen Umweltveränderungen und eingeschleppte Pflanzen die Allergiesaison verlängern und welche Maßnahmen Experten empfehlen, um sich zu schützen.

In einer Pressekonferenz in Wien warnten Experten vor den Auswirkungen der globalen Erwärmung und der Verbreitung invasiver Pflanzen auf die Allergiesaison. Die ungewöhnlich warmen Wintermonate haben die Blühzeiten vieler Pflanzen verändert, während eingeschleppte Arten wie Ragweed und Einjähriger Beifuß zusätzliche Herausforderungen für Allergiker schaffen. Ein genauerer Blick auf diese Entwicklungen ist entscheidend, um sowohl das Bewusstsein als auch den Schutz vor allergischen Reaktionen zu stärken.

Früher Pollenflug durch warme Wintermonate

Verfrühte Blüte von Hasel und Esche: Die jüngsten Daten des österreichischen Wetterdienstes GeoSphere Austria zeigen, dass der aktuelle Winter zu den wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen gehört. Diese warmen Temperaturen haben dazu geführt, dass bereits Ende Januar Haselnusssträucher und Eschen blühten und große Mengen an Pollen freisetzten. Die Folge waren außergewöhnlich hohe Konzentrationen von Pollen in der Luft, was zu verstärkten allergischen Reaktionen führen kann.

Erwarteter Frühstart der Birkenblüte

Experten prognostizieren, dass auch die Birkenblüte früher als üblich einsetzen wird. Bereits Anfang März wurden erste Pollen registriert. Dies deutet darauf hin, dass die Allergiesaison sich weiter in den Winter hinein erstrecken wird.

Eingeschleppte Pflanzen verschärfen die Situation

Die Einführung invasiver Pflanzenarten wie Ragweed und Einjähriger Beifuß aus den USA bzw. aus Asien und dem Balkan hat die Situation für Allergiker weiter verschärft. Diese Pflanzen breiten sich zunehmend in ganz Europa aus und tragen dazu bei, dass die Allergiesaison länger andauert und die Symptome für viele Menschen schwerwiegender werden.

Regionale Auswirkungen

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Auswirkungen von Olivenhainen im pannonischen Tiefland, wo sich neue Anbauflächen für Ölbaumgewächse entwickeln. Diese könnten in Zukunft zusätzliche Belastungen für Allergiker bringen, insbesondere in Regionen, wo Pollen von Ölbaumgewächsen stark verbreitet sind.

In Gebieten wie dem Burgenland und um den Neusiedler See herum können Schilfpollen allergische Reaktionen verstärken. Darüber hinaus breitet sich der Götterbaum lokal aus und trägt zu einem weiteren Anstieg allergischer Beschwerden bei.

Maßnahmen zur Prävention und Behandlung

Experten betonen die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung von Pollenallergien. Regelmäßige allergische Symptome sollten ernst genommen und von einem Arzt untersucht werden, um eine angemessene Behandlung einzuleiten.

Präventive Maßnahmen im Alltag

Allergiker können ihre Belastung durch Pollen reduzieren, indem sie Pollenschutzgitter und Luftreiniger in ihren Wohnräumen verwenden. Zusätzlich können spezielle Wirkstoffe wie Antihistaminika und Kortison die Symptome lindern.

Immuntherapie als langfristige Lösung

Für langfristige Linderung bieten sich Allergen-spezifische Immuntherapien (AIT) an, bei denen das Immunsystem im Laufe mehrerer Jahre trainiert wird, die Allergieauslöser besser zu tolerieren. Eine rechtzeitige Behandlung kann die Chancen auf eine Verbesserung der Symptome erheblich erhöhen.

Die Allergiesaison stellt aufgrund der globalen Erwärmung und der Verbreitung invasiver Pflanzenarten eine zunehmende Herausforderung für Millionen von Allergikern dar. Es ist entscheidend, dass Betroffene sich der Risiken bewusst sind und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Gesundheit zu schützen. Durch frühzeitige Diagnose, präventive Maßnahmen und angemessene Behandlung können die Auswirkungen von Pollenallergien effektiv gemildert werden. 

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Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
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