28. März 2025 | 09:51 Uhr

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Saharastaub

Achtung: "Blutregen"-Gefahr in ganz Österreich!

Ab Freitagmorgen zieht eine riesige Saharastaub-Wolke über Österreich. Für Samstag sind Niederschläge vorhergesagt – und damit könnte sogenannter "Blutregen" fallen.  

Das Phänomen entsteht, wenn mit Eisenoxid angereicherter Wüstenstaub mit Regen vermischt wird und diesem eine rötliche Färbung verleiht.

Saharastaub erreicht Österreich

Bereits ab Freitagmittag (28. März) breitet sich die Staubwolke über das gesamte Land aus. Experten rechnen bis Samstagabend mit einer hohen Konzentration von Saharastaub in der Luft. Besonders betroffen sind empfindliche Personengruppen, denn die Belastung kann gesundheitliche Folgen haben.

Gesundheitsrisiko: Wer betroffen ist

Saharastaub kann erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Herz-Kreislauf-Problemen sollten vorsichtig sein. Die wichtigsten Risiken im Überblick:

  • Erhöhte Feinstaubbelastung: Die feinen Partikel dringen tief in die Atemwege ein und können Asthma sowie andere Atemwegserkrankungen verschlimmern.
  • Reizung der Schleimhäute: Das Einatmen des Staubs kann Husten, Halsschmerzen und Augenreizungen verursachen.
  • Risiko für Lungenkrankheiten: Besonders kleine Partikel können bis in den Blutkreislauf gelangen und langfristige Schäden verursachen.
  • Allergien verstärken: Saharastaub kann mit Pollen reagieren und so die Belastung für Allergiker deutlich erhöhen.

Verhaltensempfehlungen: So schützen Sie sich

Um gesundheitliche Probleme zu vermeiden, sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden:

  • Körperliche Anstrengung im Freien reduzieren, insbesondere für Risikogruppen.
  • Fenster geschlossen halten, um das Eindringen des Staubs in Innenräume zu minimieren.
  • Schutzmasken tragen, falls man sich im Freien aufhalten muss.
  • Autos nach dem Regen nicht sofort waschen, da sich der feine Staub mit Wasser verbindet und den Lack zerkratzen kann.

Bei starkem Unwohlsein oder Atemproblemen wird geraten, sich in Innenräumen aufzuhalten oder einen Arzt aufzusuchen.

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Teils wechselhaft, 0/11°

Schwacher Störungseinfluss sorgt heute am Gründonnerstag für viele dichte Wolken. Die Sonne zeigt sich insgesamt nur selten, öfters jedoch in Vorarlberg sowie im Südwesten des Landes. Aus der Wolkenschicht regnet es im Bereich der Zentralalpen zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel außerdem örtlich. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1100m Seehöhe. Der Wind weht oft nur schwach, in den Föhntälern im Süden sowie am Alpenostrand und im Wiener Becken allerdings mäßig bis lebhaft. Die Temperaturen umspannen 5 bis 14 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Freitag startet dicht bewölkt. Bei einer Schneefallgrenze um 1000m Seehöhe regnet es von Vorarlberg bis Salzburg außerdem noch örtlich. Im Laufe der Nacht lockern die Wolken aber vielerorts auf, nur im Süden und entlang des Alpenhauptkammes halten sich noch länger dichte Wolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, in den südlichen Föhnstrichen und entlang des Alpenostrandes teilweise lebhaft aus West bis Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 8 Grad.
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