07. August 2018 | 09:43 Uhr

Feuerwehr © TZOe Fuhrich (Symbolbild)

Zwölf Feuerwehreinsätze

Murenabgänge in Vorarlberg nach Unwettern

Arlberggebiet besonders betroffen.

Gewitter und starke Regenfälle haben am Montagnachmittag in Vorarlberg zwei Muren ausgelöst. Im Gemeindegebiet von Lech am Arlberg ging eine Mure in der Nähe der L198 auf der Höhe des Zürser Tälis ab. Sie erreichte zwar die Straße nicht, die Fahrbahn wurde jedoch trotzdem überschwemmt. Auf der Silvretta Hochalpenstraße verlegte eine Mure teilweise die Straße.

In Lech führte der Flexenbach zu viel Wasser und überschwemmte die L198. Diese musste für kurze Zeit gesperrt werden. Verletzt wurde auch durch den Murenabgang gegen 16.15 Uhr niemand.
 
Die Silvretta Hochalpenstraße wurde gegen 17.30 Uhr in drei Kehren im Gemeindegebiet von Partenen verlegt. Fahrzeuge, die sich zum Zeitpunkt des Murenabgangs auf der Straße in diesem Bereich befanden, wurden von Mitarbeitern der Vorarlberger Illwerke und der Polizei ins Tal gelotst. Es wurden weder Personen noch Autos beschädigt. Wegen der erhöhten Steinschlaggefahr blieb die Silvretta Hochalpenstraße über Nacht gesperrt.
 
Die Vorarlberger Feuerwehr war zwischen 17.00 und 19.00 Uhr vor allem in Zürs, Stuben, in Klösterle und im hinteren Montafon verstärkt im Einsatz. Insgesamt zwölf Einsätze wurden gezählt, sagte ein Sprecher der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg gegenüber der APA. Vor allem umgestürzte Bäume, über die Ufer getretene Bäche und vollgelaufene Keller hatten die Einsatzkräfte auf den Plan gerufen.

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Im O sonnig und heiß, im W zunehmend gewittrig, 23/36°

Im Großteil Österreichs scheint die Sonne bis weit in den Nachmittag hinein nahezu ohne nennenswerte Einschränkungen, die Temperaturmaxima werden von West nach Ost zwischen etwa 32 und knapp über 40 Grad erwartet! Allerdings bilden sich ausgehend von den Gebirgsgruppen im Westen nach und nach auch hochreichende Haufenwolken, die zum Teil in kräftigen, wenn auch zumeist eng begrenzten Schauer- und Gewitterzellen enden. Fernab von Gewittern weht der Wind schwach bis mäßig, in der Ostregion vorübergehend recht lebhaft, aus Südost bis Süd. Heute Nacht: Am Abend und zu Beginn der Nacht gehen im Westen und Südwesten noch einzelne Schauer- und Gewitterzellen nieder. Sonst ist es weitgehend trocken und zumeist auch gering bewölkt. Der Wind weht fernab von Gewittern eher schwach, im Donauraum kommt jedoch teils mäßiger Westwind auf. Die Temperaturen sinken daher oft unzureichend ab, die Tiefsttemperaturen werden meist zwischen 16 und 28 Grad erwartet, mit den höchsten Werten voraussichtlich im Wiener Stadtgebiet.
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