28. Dezember 2017 | 06:51 Uhr

Da tut sogar das Atmen weh

Minus 38 Grad! USA im Kälte-Notstand

Behörden riefen Notstand aus – Nationalgarde im Einsatz.

Der Norden der USA und große Teile Kanadas ächzen unter einer extremen Kältewelle: Die Behörden des US-Bundesstaates Pennsylvania riefen den Notstand aus, nachdem rund um die Stadt Erie innerhalb von zwei Tagen eineinhalb Meter Schnee fielen. Im benachbarten Kanada herrscht unterdessen Rekordkälte, in der Provinz Ontario sollte das Thermometer sogar bis auf minus 50 Grad Celsius fallen.
 

"Die Truppen sind draußen"

 
"Die Truppen sind draußen, können aber einfach nicht mit den Schneemassen mithalten", erklärte ein Behördenvertreter auf Facebook. Laut Meteorologen führten eisige Winde, die über den Eriesee bliesen, zu den gewaltigen Schneemassen. Der Eriesee ist einer der fünf Großen Seen Nordamerikas.
 

Kälterekord: Tiefstwert von 1924 nahe der Grenze zu Kanada unterschritten

In der in den USA als "Kältekammer der Nation" bekannten Kleinstadt International Falls (Bundesstaat Minnesota) nahe der Grenze zu Kanada fiel die Temperatur am Mittwoch auf -37 Grad Fahrenheit (-38,33 Grad Celsius), wie der örtliche Wetterdienst mitteilte.
 
Damit wurde ein bisheriger Tiefstwert von -32 Grad Fahrenheit aus dem Jahr 1924 unterschritten. In Erie im US-Bundesstaat Pennsylvania fielen 165 Zentimeter Schnee, wie der Sender CNN am Donnerstag berichtete. Im Bundesstaat Kansas waren bereits am Dienstag vier Frauen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, als ihr Auto auf einer vereisten Brücke das Geländer durchbrach und hinabstürzte.
 
Im Bundesstaat Minnesota zogen hunderte Eisangler auf den zugefrorenen See Upper Red Lake, um Zander zu fangen. CNN-Meteorologe Brandon Miller erwartete für die kommenden Tage für große Teile der USA Temperaturen von zehn Grad unter Durchschnitt.
 

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Im O und S Nebel, im W Sonne und Wolken, -3/6°

Vom Innviertel ostwärts sowie generell in den Niederungen im Osten, Südosten und Süden startet der Tag mit Nebel und Hochnebel, vor allem im Südosten hält er sich oft beständig und gebietsweise fällt auch Nieselregen oder Schneegriesel aus der Nebelschicht. Auf unterkühlten Böden besteht Glättegefahr. Im Norden und Osten bestehen im Tagesverlauf Chancen auf zumindest zeitweilige sonnige Auflockerungen. Im Westen des Landes aber auch im Bergland ist es generell sonnig. Der Wind weht im Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost, im Westen macht sich föhniger Südwind bemerkbar. Ansonsten ist es meist schwach windig. Frühtemperaturen minus 8 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen um 1 Grad bei beständigem Nebel und bis zu 10 Grad im Westen.
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