25. Juli 2019 | 23:09 Uhr

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Europa schwitzt bei 43 Grad

LIVE: Hier ist es aktuell am heißesten

Die Hitzewelle hat Europa fest im Griff. Zahlreiche Länder melden neue Rekorde.

Wien. Die Extremhitze dominiert ganz Europa. Gestern gab es einen vorläufigen Höhepunkt: 35,9 Grad in Wieselburg (NÖ), beinahe ebenso heiß in zahlreichen anderen Orten  Heute werden 37 Grad erwartet. Die Auswirkungen:
  • See trocknet aus. Der Hydrografische Dienst Burgenland bestätigt: Der Neusiedler See ist derzeit um 7 cm niedriger als normal. Die meisten Lacken im Nationalpark sind bereits ausgetrocknet. Der Zicksee ist nur mehr 50 cm tief.
  • Metall verbogen. ÖBB-Gleise verbiegen sich in der Hitze. Als Gegenmaßnahme färbt die ÖBB Schienen in Vorarlberg weiß, die Metall-Temperatur sinkt dadurch um bis zu 8 Grad.
  • Waldbrände. Die Gefahr ist derzeit sehr hoch. In Innsbruck loderte ein Brand, die Tiroler Straße musste gesperrt werden. Auch die Feuerwehr in Gröbming (St.) musste wegen einiger Waldbrände ausrücken.
  • Tragisch. Ein steirischer Bub (3) starb wegen Dehy­dration. Er schlief in einem überhitzten Auto ein, die Ärzte kämpften tagelang um sein Leben.
  • Rekorde am laufenden Band. Gestern Nachmittag tickerten die Nachrichtendienste ohne Pause Höchstwerte. Um 14.00 Uhr war klar: Paris stellte mit 42,6 Grad den alten Rekord ein. Eine Stunde später: 36,9 Grad – Juli-Rekord in London. In Deutschland erreichte Lingen im Emsland 42,6 Grad. In den Niederlanden gab es erstmals mehr als 40°.
  • Hitzefrei. Die deutschen Grünen forderten für Hitzeperioden ein Recht auf „Hitzefrei“, beziehungsweise das „Recht auf Arbeit von zu Hause“. Die Klimakrise sei eine Gefahr für die menschliche Gesundheit, so der Text im „Hitze-Aktionsplan“.
 
Entwarnung gibt es noch keine, heute geht es weiter mit der Hitzewelle.

Hier ist es aktuell am heißesten (Stand 18:51)

  • Wien:  35,9 Grad
  • Mistelbach: 35,9 Grad
  • Retz: 35,7 Grad
  • Enns: 35,6 Grad
  • Bad Deutsch-Altenburg: 35,6 Grad
 

Hitzetage über 30 Grad: heuer bis zu vier Mal mehr als normal

 
Bilanz. Der meteorologische Sommer dauert noch fünf Wochen, doch schon jetzt wissen die Experten: Es ist ­einer der heißesten aller Zeiten. „Verläuft der August so warm wie ein durchschnitt­licher August in den letzten zehn Jahren, dann wird es Platz 2. Selbst Platz 1 ist möglich“, sagt Alexander Orlik, Klimaforscher der Zamg.
 
Sehr außergewönlich: Die extrem hohe Zahl der Hitzetage (über 30°). In Bregenz gab es heuer etwa 15 solcher Tage, normal wären aber nur 3,8 (langjähriger Durchschnitt). Das sind um fast 400 % mehr!
Diese vorläufige Sommer-Bilanz der Zamg ist ein weiterer Beleg für den immer stärker werdenden Klimawandel. Sieben der zehn heißesten Sommer aller Zeiten haben wir seit dem Jahr 2000 erlebt.
 
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Endlich Abkühlung in Paris

Endlich Regen! Nach der Rekordhitze in Paris hat Regen spontanen Jubel in der Hauptstadt ausgelöst. Am Donnerstag schwitzten die Pariser noch bei weit mehr als 42 Grad - so war warm es dort noch nie. Am Freitagvormittag brachte ein Regenschauer endlich Abkühlung. In der Innenstadt war freudiger Jubel zu hören, die Menschen standen an den Fenstern und beobachteten das Spektakel.
 
In Paris wird es nun deutlich kühler. Am Freitag sollten es nur noch maximal um die 30 Grad werden, am Samstag sogar nur noch 21 Grad. Am Donnerstag wurde der mehr als 70 Jahre alte Hitzerekord in der französischen Hauptstadt geknackt. Gemessen wurde der Spitzenwert am Park Montsouris im Süden der Metropole. Dort verzeichneten die Meteorologen 42,6 Grad. Der bisherige Rekord stammt vom 28. Juli 1947 und lag bei 40,4 Grad.
 

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Österreichs dritte Hitzewelle des ­Jahres könnte die längste werden. ÖSTERREICH und oe24.at suchen das beste Foto. Wie erleben Sie die Rekord-Temperaturen? Laden Sie Ihr Foto auf oe24.at oder schicken Sie es an 24024@oe24.at. Zu gewinnen gibt es eine Unold-De-Luxe-Eismaschine.
 
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oe24 berichtet auch heute wieder LIVE über die Hitzewelle
 
 
 
 18:53
 

Zu heiß zum Arbeiten?

oe24-Leserin Kerstin lässt sich von der Rekord-Hitze nicht klein kriegen: wenn Arbeit zu erledigen ist, dann nur im "Pool-Office":

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 17:49
 

Waldbrand am obersteirischen Stoderzinken wieder aufgeflammt

Aich. Der Waldbrand am obersteirischen Stoderzinken im Bezirk Liezen ist am Freitag zu Mittag wieder ausgebrochen. Zwei Mal hatte es im Laufe der Woche an den steilen, unzugänglichen Hängen des Berges gebrannt. Laut Bezirksfeuerwehrverband waren vier Wehren im Einsatz, einsatzführend war die Feuerwehr Aich.

Die Feuerwehrleute mussten angeseilt die Glutnester bekämpfen, auch zwei Hubschrauber mit Löschwasser unterstützten die Mannschaften. Dem Vernehmen nach soll der Brandherd diesmal kleiner sein. Im Ennstal herrschten Temperaturen bis zu 33 Grad Celsius, Wind machte die Löscharbeiten nicht leichter.

 17:46
 

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Klasse Foto. Der Hund von oe24-Leserin Ramona im kühlen Nass:

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 17:10
 

Hitze für die Geschichtsbücher lässt deutsche Experten schaudern

Als Tornado-Beauftragter des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist Andreas Friedrich Stürme gewohnt. Der Blick auf die gerade etwas abflauende Hitzewelle und die Rekordtemperaturen ließ den Meteorologen am Freitag allerdings schaudern. "So etwas hatten wir in Deutschland noch nie", sagte er. Vor 2019 sei in Deutschland erst zehn Mal überhaupt die 40-Grad-Temperaturmarke erreicht worden.

"Jetzt hatten wir allein gestern mehr als 20 Stationen, die 40 Grad und mehr erreichten. Wir hatten an einem Tag das, was in Deutschland in 130 Jahren nicht passiert ist. Das ist so eindeutig, dass es für mich als Meteorologe schon beängstigend ist", meinte Friedrich. Dass hier auch der Klimawandel eine Rolle spielt, sei eindeutig: "Es ist nicht der einzelne Hitzetag, es sind nicht die einzelnen 42 Grad. Aber wenn man einfach über längere Zeiträume guckt und die Häufungen sieht – das hätten wir mit einem kälteren Klima wie vor Beginn der Industrialisierung einfach nicht gehabt. Hier spielt die Erwärmung, für die der Mensch wesentlich mitverantwortlich ist, die entscheidende Rolle."

Der vom DWD bestätigte Rekord wurde mit 42,6 Grad in Lingen registriert - und am Freitag auch offiziell bestätigt. Insgesamt 14 Wetterstationen überboten am Donnerstag den seit 2015 gehaltenen Hitze-Rekordwert von 40,3 Grad in Kitzingen. "An 53 DWD-Stationen wurden am Donnerstag 39 Grad und mehr gemessen, an 91 Stationen waren es 38 Grad oder mehr", so der DWD-Sprecher.

 17:10
 

Wetter-Extreme: 19. Tour-Etappe wegen Hagels abgebrochen

Die 19. und drittletzte Etappe der Tour de France ist am Freitag wegen eines Hagelgewitters rund 25 Kilometer vor dem Ziel in Tignes abgebrochen worden. Die Jury entschied, die Zeiten bei der Bergwertung am Col de l'Iseran (2.770 m) für das Gesamtklassement zu werten. Der Kolumbianer Egan Bernal übernahm als Tagessieger die Gesamtführung vom Franzosen Julian Alaphilippe.

Bernal überquerte den höchsten Punkt der 106. Auflage als Erster mit rund einer Minute Vorsprung auf eine Gruppe mit seinem Ineos-Teamkollegen und Vorjahressieger Geraint Thomas (GBR) und rund zwei Minuten auf Alaphilippe.

TV-Bilder zeigten, dass nach dem Unwetter mit Hagel, das auch eine Schlammlawine ausgelöst hatte, die Straße auf der 27 km langen Abfahrt vom Col de l'Iseran an mehreren Stellen völlig unpassierbar war. Alaphilippes Landsmann und Mitfavorit Thibaut Pinot hatte zuvor als Gesamt-Fünfter wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel aufgeben müssen.

 16:59
 

Langsame Abkühlung im Westen

öglüht.jpg © windy.com

 16:58
 

Erstmals in Deutschland drei Tage mit über 40 Grad gemessen

Offenbach. Erstmals seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen war es in Deutschland an drei Tagen hintereinander mindestens 40 Grad heiß. In Tönisvorst in Nordrhein-Westfalen seien nach vorläufigen Ergebnissen am Freitag um 15.00 Uhr 40,4 Grad gemessen worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienst (DWD).

An dieser Messstation waren bereits am Mittwoch und Donnerstag Temperaturen über 40 Grad gemessen worden. Mit 41,2 Grad erreichte Tönisvorst zusammen mit Duisburg-Baerl am Donnerstag sogar einen neuen Rekordwert für Nordrhein-Westfalen, der mittlerweile auch vom DWD bestätigt ist.

 16:30
 

Gleisverwerfung wegen Hitze: Nordwestbahn im Weinviertel unterbrochen

Hollabrunn/Göllersdorf. Auf der Nordwestbahn im Weinviertel ist es am Freitagnachmittag zwischen Göllersdorf (Bezirk Hollabrunn) und Hollabrunn zu einer Streckenunterbrechung gekommen. Grund war eine durch die Hitze ausgelöste Gleisverwerfung, bestätigte ÖBB-Sprecher Christopher Seif. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Reisende sollen im betroffenen Bereich 30 Minuten mehr Zeit einplanen, hieß es seitens der ÖBB. Mit einer Behebung des Schadens wurde für die Abendstunden gerechnet.

 15:46
 

Hier ist es momentan am heißesten!

Tulln: 35,7 Grad

Wolkersdorf: 35,4 Grad

Klausen-Leopoldsdorf 35,4 Grad

Bad Deutsch-Altenburg: 35,3 Grad

Enns: 35,2 Grad

 15:34
 

Hitze - Ein Höchstwert jagt den nächsten

Europa-weit. Europa leidet unter der brütenden Hitze und deren Folgen. Die Infrastruktur war überfordert, Atomkraftwerke wurden heruntergefahren, Zugverbindungen waren beeinträchtigt. Ein Höchstwert jagte den anderen. Erst am Wochenende soll es Abkühlung geben. In der Steiermark starb ein Kind an Dehydrierung, weil es in ein von der Sonne aufgeheiztes Auto kletterte.

Der zweieinhalbjährige Bub stieg am Montag unbemerkt ins Fahrzeug am Hof seiner Familie und schlief ein. Nach Angaben der Polizei wurde er noch in ein Krankenhaus nach Graz gebracht, starb aber zwei Tage später.

Die Erzdiözese Wien nutzte die Hitzewelle, um zu einem Besuch in den kühlen Kirchen zu raten. Sie veröffentlichte dazu eine Liste mit den Temperaturen in den Gotteshäusern - und Katakomben - in der Hauptstadt und ihrer Umgebung.

 15:02
 

Schwere Unwetter auch in Südtirol

Neben Nordtirol hat es auch in Südtirol am Donnerstag schwere Unwetter gegeben. Die Folge waren Murenabgänge im Vezzanerbach, Planeiltal und in Plawenn. Die Mure am Vezzanerbach etwa hat 15.000 Kubikmeter Material in Bewegung gebracht. Der Zivilschutzstatus wurde kurzzeitig erhöht und ist nun wieder auf Normalzustand, teilte das Land Südtirol am Freitag mit.

Neben starken Windböen ereigneten sich auch Hagelschläge und starke Gewitter. Mit 14.000 verzeichneten Blitzeinschlägen habe Südtirol einen neuen Rekord erreicht. Vor allem in der Brennergegend, im Eisack- und Etschtal, Bozen und im Vinschgau seien die Gewitter besonders intensiv gewesen.

Die Freiwilligen Feuerwehren absolvierten über 100 Einsätze bei Waldbränden und Überflutungen. Die Pegelstände würden sich aber im unbedenklichen Bereich bewegen, Gewitter seien jedoch weiter zu erwarten. Eine kritische Situation sollte sich daraus aber nicht ergeben, hieß es.

 14:45
 

Notre-Dame-Architekt besorgt wegen Hitzewelle

Der Chefarchitekt der Pariser Kathedrale Notre-Dame, Philippe de Villeneuve, zeigt sich besorgt über mögliche Auswirkungen der derzeitigen Hitzewelle auf die im April stark beschädigte Kirche. Das meldete der französische TV-Sender "France 3" laut Kathpress am Freitag. Durch die hohen Temperaturen von bis zu 42,6 Grad könnten Fugen und Mauerwerk an Zusammenhalt und Qualität verlieren.

Dadurch könnte das Gewölbe womöglich doch noch einstürzen, befürchtete Villeneuve. Ein Brand im April hatte das gesamte Dach der Kathedrale sowie den Spitzturm zerstört. Bereits mehrmals haben für die Baustelle Verantwortliche betont, dass die Sicherung der Kathedrale noch nicht abgeschlossen sei und weiter die Gefahr bestehe, dass die Gewölbe einstürzen.

Erst Mitte Juli hatte das französische Parlament ein Gesetz zum Wiederaufbau in den kommenden fünf Jahren angenommen. Der Text sieht Ausnahmeregelungen von Umwelt- und Denkmalschutzvorgaben für die Renovierung vor. Zudem regelt er, welche Behörde den Wiederaufbau koordiniert und welche Steuerermäßigungen für Spenden gelten.

 14:45
 

Internationaler Zugverkehr in Paris wegen Strompanne behindert

Wegen einer Panne bei der Elektrizitätsversorgung ist es am Pariser Nordbahnhof zu Ausfällen und Verspätungen im internationalen Zugverkehr gekommen. Wie die Bahngesellschaft Eurostar am Freitag mitteilte, fielen mehrere Züge auf der Strecke London-Paris aus. Eurostar riet Fahrgästen, am besten nicht zum Bahnhof zu kommen.

Die Bahngesellschaft Thalys, deren Züge von Paris nach Belgien, Niederlande oder Deutschland fahren, bestätigte eine Unterbrechung des internationalen Bahnverkehrs in Paris in der Mittagszeit. Wegen der Hitzewelle hatte es bereits am Donnerstag Behinderungen auf der Strecke Brüssel-Paris gegeben.

 14:20
 

Hier ist es am heißesten

Derzeit muss man vor allem in Niederösterreich schwitzen. In Bad Deutsch-Altenburg ist es mit 35,3 °C aktuell am heißesten.

 13:50
 

Nur wenig Gewitter

Bisher haben sich nur sehr vereinzelt Gewitter gebildet. Aktuell kracht es etwa im Tiroler Oberland und im Grazer Becken.

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 13:29
 

Die Temperaturen steigen weiter

Am heißesten ist es jetzt in der Steiermark. In Leoben werden 34,4 Grad gemessen.

 12:18
 

Schon 33, 6 Grad

In Andau werden schon um 12 Uhr Mittag 33,6 Grad gemessen.

 11:43
 

Jäger für Niederwild im Dauereinsatz

Unter der aktuellen Hitzewelle leidet nach Angaben des NÖ Jagdverbandes auch das Niederwild. Jäger stünden daher derzeit bei Hegemaßnahmen im Dauereinsatz. Der witterungsbedingte Stress für die Tiere werde zusätzlich durch den "Ernteschock" verstärkt.

Das Niederwild würde in den Revieren mit Futterschütten und Wassertränken versorgt, teilte der Jagdverband am Freitag in einer Aussendung mit. "Durch das Abernten der Felder verlieren Rebhuhn, Fasan und Hase plötzlich Äsung, Deckung, Schattenspender und Wasserquellen durch Tautropfen an den Pflanzen."

Die Jungtiere des Niederwilds seien auf Wasserstellen und wasserreiche Nahrung in unmittelbarer Umgebung angewiesen, da sie in den ersten Lebenswochen nur einen eingeschränkten Aktionsradius hätten. Entsprechende Maßnahmen seien somit "überlebensnotwendig", betonte Landesjägermeister Josef Pröll.

 11:25
 

Jubel für den Regen: endlich Abkühlung in Paris

Endlich Regen! Nach der Rekordhitze in Paris hat Regen spontanen Jubel in der Hauptstadt ausgelöst. Am Donnerstag schwitzten die Pariser noch bei weit mehr als 42 Grad - so war warm es dort noch nie. Am Freitagvormittag brachte ein Regenschauer endlich Abkühlung. In der Innenstadt war freudiger Jubel zu hören, die Menschen standen an den Fenstern und beobachteten das Spektakel.

In Paris wird es nun deutlich kühler. Am Freitag sollten es nur noch maximal um die 30 Grad werden, am Samstag sogar nur noch 21 Grad. Am Donnerstag wurde der mehr als 70 Jahre alte Hitzerekord in der französischen Hauptstadt geknackt. Gemessen wurde der Spitzenwert am Park Montsouris im Süden der Metropole. Dort verzeichneten die Meteorologen 42,6 Grad. Der bisherige Rekord stammt vom 28. Juli 1947 und lag bei 40,4 Grad.

 11:21
 

Schon 32 grad in Pottschach

Die derzeitigen Spitzenreiter

Pottschach: 32,0 °C

Berndorf: 31,4 °C

Klausen-Leopoldsdorf: 31,4 °C

Graz-Universität: 31,2 °C

 11:01
 

Bereits erste Gewitter

In Tirol und Kärnten gibt es bereits erste lokale Gewitter. Diese können am Nachmittag heftig ausfallen.

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 10:18
 

Hier ist es am heißesten

Pottschach: 30,7 °C

Graz-Straßgang: 30,3 °C

Wien - Innere Stadt: 29,9 °C

Berndorf: 29,7 °C

Dornbirn: 29,6 °C

 10:05
 

30-Grad-Marke geknackt

Bereits jetzt hat es in einigen Orten über 30 Grad. Hitze-Hotspots sind derzeit Pottschach, Graz und Wien.

 09:47
 

Murenabgang im Kaunertal: Aufräumarbeiten begonnen

Nach einem Murenabgang auf die Kaunertaler Gletscherstraße in Tirol (Bezirk Landeck), bei der die Straße auf einer Länge von rund 300 Metern bis zu fünf Meter hoch verlegt worden war, haben Freitagfrüh die Aufräumarbeiten begonnen. Die Suche nach möglichen Verschütteten wurde indes eingestellt, teilte die Polizei mit.

Es waren keine Personen oder Fahrzeuge betroffen, sagte ein Sprecher gegenüber der APA. Zunächst war vermutet worden, dass sich drei Pkw in Schlamm und Geröll befanden, dies habe sich aber glücklicherweise als falsch herausgestellt.

Freitagfrüh waren laut Angaben des Landes noch 40 Personen von der Außenwelt abgeschnitten. Sie hatten die Nacht im Gepatschhaus bzw. der Gepatschalm verbringen müssen. Die Personen sollen voraussichtlich über einen Wandersteig "geborgen" werden, hieß es seitens der Polizei.

kaunertal.jpg © ZOOM.TIROL

 09:47
 

Abkühlung in Museen: Kunst bei rund 20 Grad

Wer bei der anhaltenden Hitze genug von überfüllten Schwimmbädern hat oder in der Stadt einfach eine kurze Abkühlung in der Mittagspause sucht, findet auch im Museum Erfrischung: Kunstgenuss bei rund 20 bis 22 Grad sorgt für einen kühlen Kopf. Manche Häuser - wie etwa das Belvedere in Wien - bieten bereits den Wartenden in der Schlange im Außenbereich Erfrischungen in Form von Wasserflaschen an.

Während die Klimaanlagen im Büro bei der Hitze schon mal verrückt spielen und das Sitzen am Computer zu leichtem Frösteln führen kann, müssen Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Museen konstant gehalten werden, um für die Kunstwerke ein optimales Raumklima zu schaffen. Einen Vorteil haben hier neuere Häuser wie etwa das mumok - Museum moderner Kunst oder das Leopold Museum im Museumsquartier, wo durch die moderne Bauweise eine ideale Klimatisierung bereits mitgedacht wurde. So kann man sich im mumok derzeit etwa bei der Dorit Margreiter-Personale "Really!" abkühlen oder sich in der Op Art-Schau "Vertigo" der Geschichte des Schwindels hingeben. In die Zeit um 1900 reist man unterdessen im Leopold Museum, auf dem Weg dorthin kann man sich nicht nur am Wasserbecken am Museumsplatz abkühlen, sondern auch einen kleinen Umweg durch das "Airship.01" machen, wo allerlei Bepflanzung und Nebeldüsen im Zelt für Abkühlung sorgen.

 09:18
 

28,4 Grad in Wien

In der Wiener City werden bereits um 9 Uhr 28,4 grad gemessen. Die Bundeshauptstadt ist damit der derzeitige Hitze-Hotspot Österreichs.

 09:14
 

Unwetter-Gefahr steigt

Besonders im Westen und im Süden Österreichs muss man heute mit Gewittern rechnen. Diese können heftig ausfallen - es gilt eine Wetter-Warnung.

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 08:29
 

25,9 Grad in Rechnitz

Damit ist das Burgenland derzeit der Hitze-Hotspot Österreichs.

 07:25
 

Die Prognose für heute

Generell geht es sonnig und heiß weiter. Im Süden und Westen allerdings werden Gewitter wahrscheinlicher, besonders im Süden. Der Wind weht meist nur schwach. Frühtemperaturen 14 bis 22 Grad, Tageshöchsttemperaturen 29 bis 36 Grad.

 07:09
 

Sucheinsatz nach Murenabgang im Kaunertal

Die Kaunertaler Gletscherstraße (Bezirk Landeck) ist am Donnerstagabend durch einen Murenabgang auf einer Länge von 500 bis 800 Metern bis zu vier Meter hoch verschüttet worden. Wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte, wurde mit Suchhunden und Hubschraubern nach Verschütteten gesucht. 80 von der Mure abgeschnittene Personen mussten die Nacht im Gepatschhaus bzw. der Gepatschalm verbringen.

Der Murenabgang habe sich gegen 18.40 Uhr im Bereich der Bushaltestelle "Seewiese" ereignet. Weil aufgrund der Größe des Murenabgangs nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Fahrzeuge oder Personen betroffen waren, sei ein Sucheinsatz unter Beteiligung von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei eingeleitet worden. Zwei Suchhunde, ein Rettungshubschrauber sowie ein Hubschrauber des Innenministeriums seien im Einsatz gewesen.

Wegen der Dunkelheit und eines weiteren herannahenden Gewitters sei die Suche am Abend unterbrochen worden. Die Suchaktion und die Aufräumarbeiten würden am heutigen Freitag fortgesetzt.

 06:25
 

Nacht brachte kaum Abkühlung

In Fraxern in Vorarlberg hat es bereits jetzt 24,9 Grad. Auch in Wien messen wir um 6 Uhr schon 20 Grad.

 06:12
 

Herzlich Willkommen zum Hitze-Ticker

Österreich schwitzt weiter. Am Freitag steigen die Temperaturen noch einmal auf 37 Grad.

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