24. Juni 2021 | 23:38 Uhr

Klimawandel © Tumisu - Pixabay.com

Hitze und Blitze

Klimawandel ist da: Unwetter und Rekordtemperaturen

Kalt, warm, heiß: Derart heftig startete der Sommer noch nie: Extrem-Hitze, Mega-Gewitter, Hagel-Katastrophen. 

Österreich. Das Hagel-Unwetter in Oberösterreich und Salzburg schockt: Die Schäden in der Landwirtschaft alleine betrugen laut Hagelversicherung 23 Millionen Euro. Insgesamt wurde Ackerland in der Größe von 63.000 Fußballfeldern von teilweise faustgroßen Eiskörnern zerhäckselt. Die Wetter-Extreme könnten in Zukunft noch weiter zunehmen.

Klimawandel. Schuld sind zum Großteil der Klimawandel, aber auch regionale Schwankungen. Klimatologen haben in den vergangenen 40 Jahren Messungen durchgeführt und einen enormen Anstieg von 2 Grad in den Sommermonaten in Mitteleuropa festgestellt.

Längere Trockenphasen, stärkere Niederschläge

„Eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Dieser enthält Energie, die sich bei der Kondensation in Form von Niederschlag freisetzt“, erklärt ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik. Eine wärmere Atmosphäre schaffe die Bedingungen für die Bildung von Extrem-Gewittern. „Es gibt Modellsimulationen, die berechnet haben, dass die Sommer tendenziell heißer und trockener sein werden, also mit längeren Trockenphasen. Zudem wird es gemäß dieser Berechnungen auch stärkere Niederschläge geben, auch in Form von Hagel“, so der Klimatologe.

Klimarat. Der Weltklimarat IPCC geht davon aus, dass ein Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens 420 Millionen Menschen dem Risiko von Hitzewellen aussetzen wird, mit schweren gesundheitlichen Folgen. Zudem drohe aufgrund von Dürreperioden ein erhöhtes Hungerrisiko.

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Bis Mittag viel Sonne, dann ein paar Quellwolken. 6/22°

Am Ostersonntag halten sich zunächst im Südwesten einige tiefbasige, hochnebelartige Schichtwolken. Inneralpin sowie im nördlichen Alpenvorland gibt es Nebel- und Hochnebelfelder. Im Tagesverlauf stellt sich aber überall sonniges Wetter ein. Am Nachmittag machen sich dann aber besonders im Westen sowie generell im Bergland wieder mehr Quellwolken bemerkbar. Die Schauerneigung steigt aber lediglich in Vorarlberg und im Außerfern etwas deutlicher an. Der föhnige Südwind greift im Westen und im Süden teilweise mäßig bis lebhaft bis in die Niederungen durch, sonst ist es windschwach. Frühtemperaturen 1 bis 11 Grad, Tageshöchsttemperaturen 19 bis 24 Grad.
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