29. Juni 2018 | 20:37 Uhr

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Aschewolke

Vulkan auf Bali legt Flugverkehr lahm

Urlauber müssen sich auf Reiseverzögerungen einstellen.

Der Asche spuckende Vulkan Agung hat auf Indonesiens Urlaubsinsel Bali den Flugverkehr vorübergehend lahmgelegt. Aus Sicherheitsgründen schlossen die Behörden in der Nacht auf Freitag den Flughafen der Inselhauptstadt Denpasar und zwei weitere Flugplätze. Am Freitagnachmittag Ortszeit nahm der Flughafen in Denpasar früher als angekündigt den Betrieb wieder auf, die anderen sollten am Abend folgen.

Ursprünglich waren am Freitag 446 geplante Flüge und damit Zehntausende Fluggäste betroffen, darunter auch mehr als 200 internationale Ankünfte und Abflüge. Schon am Donnerstag fielen für 8.000 Passagiere die Flüge aus.

Vulkan ist seit Monaten aktiv

Der Vulkan Agung im Osten der Insel ist seit Monaten aktiv. Seit Mittwoch steigen aus dem gut 3.000 Meter hohen Berg Aschewolken bis zu 2,5 Kilometer in den Himmel, wie Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho sagte. "Sicherheit bleibt der Hauptgrund für die Entscheidung, die Flughäfen zu schließen", betonte er. Die Alarmstufe beließen die Behörden aber auf dem zweithöchsten Niveau. Das Gebiet im Umkreis von vier Kilometern rund um den Vulkan gilt als Gefahrenzone.
 
Seit Monaten hält der Agung mit seiner erhöhten Aktivität die Menschen auf Bali mit kleineren und mittleren Eruptionen in Atem, die befürchtete Katastrophe blieb bisher jedoch aus. Die letzten tödlichen Eruptionen des Agung hatten sich 1963 und 1964 ereignet, damals kamen etwa 1.200 Menschen ums Leben. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, an der verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Dort kommt es besonders oft zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es mehr als 120 aktive Vulkane.

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Im O nebelig, sonst sonniger, -4/4°

Im Norden, Osten und Südosten muss auch am Nachmittag mit trübem Wetter gerechnet werden. Stellenweise kann aus der Nebeldecke auch ein wenig Nieselregen oder Schneegriesel fallen. Außerhalb der Nebelgebiete überwiegt der Sonnenschein, es ziehen nur wenige harmlose Wolkenfelder durch. Der Wind weht schwach aus Ost bis Süd. Die Tageshöchsttemperaturen liegen in den Nebelregionen nur zwischen minus 2 und plus 2 Grad, bei Sonnenschein hingegen zwischen plus 3 und knapp 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht sind in den Niederungen meist Nebel und Hochnebel wetterbestimmend und gebietsweise fällt Nieselregen oder Schneegriesel aus der Nebelschicht. Auf unterkühlten Böden besteht lokal Glättegefahr. Abseits der Nebelzonen ist es hingegen meist gering bewölkt, nur im äußersten Westen gibt es zeitweise Wolken. Der Wind legt im Osten zu und weht dann gebietsweise mäßig aus Südost, sonst eher schwach. Tiefsttemperaturen minus 8 bis plus 2 Grad.
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