20. Mai 2014 | 13:26 Uhr

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Hochwasser

Dreitägige Trauer in Serbien ausgerufen

Premier Vucic richtete erneut besonderen Dank an Österreich und Außenminister Kurz.

Die serbische Regierung hat nach katastrophalen Überschwemmungen eine dreitägige Trauer ausgerufen. Mittwoch, Donnerstag und Freitag würden als Trauertage begangen werden, erklärte Regierungschef Aleksandar Vucic. In der am meisten betroffenen Stadt Obrenovac wurde am Dienstag ein weiteres Überschwemmungsopfer geborgen.

Bisher 20 Todesopfer bekannt:

Die Behörden gingen davon aus, dass die Zahl der Toten in der Kleinstadt südwestlich von Belgrad weiter ansteigen dürfte. Am Dienstag wurden Taucherteams in die Stadt entsandt, um die weiterhin unter Wasser stehenden Häuser zu durchsuchen. In Serbien wurden bis Dienstag 20 Tote geborgen.

Vucic bedankte sich bei der Regierungssitzung erneut ausdrücklich bei Österreich und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP). Kurz habe sich am Montag in Brüssel für die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union für den Wiederaufbau stark eingesetzt, bekräftigte der Regierungschef.

Milliardenschaden ist entstanden:
Nach Bewertung des Ministerpräsidenten wird der angerichtete Sachschaden alleine in staatlichen Unternehmen - Stromwirtschaft, Eisenbahnen, Telekom, Straßennetz - über 0,65 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) hinausgehen, was eine Voraussetzung wäre, Hilfe aus dem europäischen Solidaritätsfonds zu beantragen. In der Landwirtschaft muss man ersten Schätzungen zufolge mit dem Schaden in der Höhe von etwa 500 Mio. Euro rechnen. Unter Wasser standen, bzw. stehen weiterhin 2.500 von insgesamt 15.000 Hektar Ackerland. Beschädigt wurden laut vorliegenden Daten etwa 3.000 Kilometer Verkehrswege, an der Eisenbahnstrecke zwischen Belgrad und der Grenze zu Montenegro wurden an drei Stellen massive Beschädigungen festgestellt.
 

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Sonnenschein, aber auch Wolken, 2/13°

Vor allem im Westen scheint zeitweise länger die Sonne. In den meisten Regionen ziehen hingegen vor allem während der ersten Tageshälfte dichte Wolkenfelder durch und sonnige Auflockerungen werden erst am Nachmittag häufiger. Vor allem am Nachmittag kommt es bevorzugt im Bergland vereinzelt zu Regenschauern. Die Schneefallgrenze liegt um 1600m Seehöhe. Der Wind weht schwach, in Ober- und Niederösterreich teils mäßig aus Südost bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 15 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag ist der Himmel teils klar, teils bewölkt. Vor allem im Westen gibt es anfangs noch vom Tiroler Oberland bis ins in den Pongau lokale Regenschauer. Später bilden sich wieder ein paar Frühnebelfelder. Der Wind weht nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad.
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