12. September 2024 | 18:22 Uhr

AppSchneewarnung

Technischer Fehler

Große Verwirrung: Wetter-Apps mit Schnee-Warnung für Wien

Zahlreiche Push-Nachrichten erreichten am Donnerstag die Smartphones der Wiener und sorgten ob ihrer Inhalte für mächtig Verwirrung.

Am Donnerstagnachmittag sorgte eine überraschende Schneewarnung für Verwirrung in Wien. Wetter-Apps meldeten "Neuschnee bis zu 80 Zentimeter". Handys in der gesamten Stadt bimmelten Alarm, doch die angekündigte Schnee-Katastrophe stellte sich als Irrtum heraus. Der Wetterdienst GeoSphere Austria bestätigte: Wien wird definitiv nicht von Schneemassen heimgesucht.

Warnsystem mit technischem Fehler

Der Fehler entstand, als beim Versenden der Sturmwarnung falsche Einheiten eingetragen wurden. Anstatt km/h für die Windgeschwindigkeit wurden mm angegeben, was etliche Wetter-Apps fälschlicherweise als Schneemenge interpretierten. GeoSphere Austria bemerkte den Fehler schnell und korrigierte die Warnung. Die eigentliche Gefahr für Wien: Starke Windböen, jedoch kein Schnee.

Keine Schneedecke in Sicht

Wien kann also aufatmen, eine Schneedecke wird es - noch - nicht geben. Laut UBIMET gab es die früheste Schneedecke in Wien am 24. Oktober 2003 mit 8 Zentimetern. Ein derartig früher Wintereinbruch wäre also historisch gewesen, bleibt aber aus – stattdessen ist wie gesagt mit stürmischem Wetter zu rechnen.

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Viel Sonne, mehr Wolken im Westen. 3/15°

In Vorarlberg und Tirol, zum Teil in Salzburg, Oberösterreich sowie im Südwesten Österreichs gibt es neben Sonnenschein einige dichtere Wolken. Mitunter können im Bergland auch kurze Regenschauer niedergehen. Überall sonst präsentiert sich hingegen das Wetter sonnig und trocken. Einzelne Schleierwolken stören hier den sonnigen Eindruck nicht. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten teils auch lebhaft aus Nordwest bis Nord. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 22 Grad, mit den höchsten Temperaturen in den westlichen Landesteilen. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag erreicht von Westen eine schwache Störung Österreich und zieht mit dichten Wolken langsam ostwärts. Während der Morgenstunden tauchen erste dichte Wolken schließlich auch im östlichen Flachland, am Alpenostrand sowie in der Südoststeiermark auf. Außerdem setzt während der zweiten Nachthälfte vom Bodensee bis ins Mostviertel Regen ein. Die Schneefallgrenze liegt in Oberösterreich bei 1100m, in Tirol bei über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, nur im Bergland kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nord auf. Die Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht in der Osthälfte minus 5 bis plus 2 Grad, im Westen 3 bis 9 Grad.
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