05. Dezember 2021 | 09:05 Uhr

Wetter | Bis zu zwei Meter Neuschnee im Anmarsch © APA/EXPA/JFK

Heftiger Wintereinbruch vor allem im Süden

Glatteisgefahr und bis zu 30 Zentimeter Neuschnee

Am Sonntag herrscht gleich in mehreren Bundesländern "Schnee-Alarm" und Glatteisgefahr.

Bis zu 30 Zentimeter kann es in den Bergen geben, den meisten Schneefall wird es in Kärnten und Osttirol geben, so die Experten der ZAMG zu ÖSTERREICH. Alarmstufe Rot wurde aber für keine Region ausgerufen. Bereits am Samstag schneite es von Vorarlberg über Tirol bis in den oberösterreichischen Donauraum.
Glatteisgefahr. Stellenweise ging der Schneefall in tieferen Lagen in Eis­regen über, es herrschte höchste Glatteisgefahr.


Heute, Sonntag, sinkt die Schneefallgrenze auch im Osten teilweise auf 300 bis 500 m. Allerdings: Im Großraum Wien bleibt es meist trüb, es weht lebhafter Wind, die Temperaturen erreichen minus 2 bis plus 6 Grad. Am ehesten kommt die Sonne in den westlichen Landesteilen tagsüber etwas durch. 

Wann welches Skigebiet öffnet:

  • Seit 3. Dezember, u. a.: Ischgl, Axamer Lizum, Innsbruck, Kühtai, Gargellen, Gerlitzen, Hauser ­Kaibling, Hinterstoder
  • 4. Dezember, u. a.:Saalbach-Hinterglemm, Kitzbühel, Reiteralm, Gasteinertal, Dachstein West, Katschberg, Loser-Altaussee. Kreischberg, Fieberbrunn, Damüls-Mellau, Hochrindl, HochfichtBöhmerwald, Wurzeralm , Hochkar, Teilweise Semmering
  • 13. Dezember, u. a.: Lech am Arlberg, St. Johann in Tirol, Gastein, Obertauern, Bad Kleinkirchheim, Flachau, Semmering, Kreischberg, Hochkönig, Zauchensee 

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Nach Frühnebel oft Sonne, im W Wolken, 3/14°

Im Westen halten sich hingegen bereits recht umfangreiche Wolken einer schwachen Störungszone, die vorerst nur vereinzelt ein paar Regentropfen hervorbringen. Nach und nach breitet sich der Wolkenschirm auch nach Osten aus, der Sonnenschein wird dabei oft merklich gedämpft. Es weht regional mäßiger bis lebhafter, teils föhniger Wind aus Südost bis Süd. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 9 bis 16 Grad, mit Föhnunterstützung stellenweise auch etwas mehr. Heute Nacht: Abends und in der Nacht breiten sich von Westen her zunehmend dichtere Wolken auf alle Landesteile aus. Immer häufiger kommt dazu auch Regen auf. Generell regnet es im Westen und Süden länger, während im Osten insgesamt nur wenig fällt. Die Schneefallgrenze liegt im Süden noch länger bei 1800 bis 2000m Seehöhe, während sie im Norden, Nordwesten und Nordosten auf 1000m Seehöhe minimal absinken kann. Der Wind dreht von Südost bis Südwest immer mehr auf West. Mitunter kann er im Norden stellenweise mäßig wehen. Tiefsttemperaturen der Nacht meist 2 bis 8 Grad, stellenweise auch noch darunter.
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