04. Februar 2015 | 14:29 Uhr

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Glück im Unglück

Freerider überlebt Mega-Lawine

Der Bewerb im Tiroler Kappl wurde nach dem Vorfall abgebrochen.

Ein Lawinenabgang hat am Dienstag den Abbruch des Freeride-World-Tour-Bewerbs in Kappl in Tirol erzwungen. Der französische Freeskier Julien Lopez, der als zweiter gestartet war, wurde auf der Quellspitze (2.800 m) von den Schneemassen erfasst, kam aber mit leichten Verletzungen davon.

Freerider leicht verletzt
Lopez wurde von der Lawine erfasst, während er nach einem Sturz bergauf stieg, um einen verlorenen Ski zu holen. Der 33-Jährige löste sofort sein ABS-Airbag-System aus und erlitt lediglich leichte Prellungen am rechten Bein und den Rippen. Von einem Sicherheitsteam begleitet, konnte er selbstständig ins Ziel abfahren, wo er vom Ärzteteam untersucht wurde.

Wettbewerb abgebrochen
Wie die Organisatoren betonten, seien noch am Tag vor der Veranstaltung Lawinensprengungen an der Quellspitze durchgeführt worden. Eine dieser Sprengungen sei nur fünf Meter vom Abriss der heutigen Lawine ausgelöst worden.

"Wir sind froh, dass Julien in Sicherheit ist. Wir können nicht oft genug betonen, dass Sicherheit an erster Stelle steht. Deshalb haben wir den Wettbewerb heute abgebrochen", sagte der Schweizer General Manager der Freeride-World-Tour, Nicolas Hale-Woods.

Diashow: Freerider überlebt diese Mega-Lawine

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Freerider überlebt diese Mega-Lawine
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Teils unbeständig. 14/24°

Von Nordwesten her ziehen immer wieder ausgedehnte Wolken durch und vor allem von Innsbruck bis zum Mariazeller Land und dem Wienerwald muss immer wieder mit Regenschauern gerechnet werden. Auch im Flachland im Osten und Norden sind lokale Regenschauer möglich, die Mengen sind aber eher gering. Dazwischen zeigt sich auch länger die Sonne, besonders in Vorarlberg, sowie ganz im Osten und im Süden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, in höheren Lagen kann er auch lebhaft auffrischen. Nachmittagstemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten und im Rheintal. Heute Nacht: Die Nachtstunden bringt zunächst umfangreiche Bewölkung und besonders an der Alpennordseite noch ein paar Regenschauer. Auch im Osten und Norden ist die Schauerneigung abends noch etwas erhöht. Nach Mitternacht lockert es gebietsweise auf, vor allem in den südlichen Landesteilen werden die Wolkenlücken bis zum Morgen deutlich größer. Der Wind lässt nach und weht dann schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, nur in höheren Lagen kann er stellenweise noch vorübergehend aufleben. Tiefsttemperaturen 11 bis 19 Grad.
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