15. Mai 2023 | 20:05 Uhr

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Unwetter-Warnstufe Rot

Experten-Warnung vor Starkregen: Erdrutsche und Überflutungen möglich

Experten warnen vor lang anhaltendem Starkregen und möglichen dramatischen Folgen.

Wetter-Experten prognostizieren für Dienstag lang anhaltenden Starkregen und warnen vor möglichen Auswirkungen wie

  • Erdrutschen
  • Murenabgängen
  • überfluteten Kellern.

Nach einem regnerischen Wochenende war der Montag speziell im Osten des Landes größtenteils trocken, jedoch wird sich diese Situation am Dienstag ändern. Die Meteorologie-Experten von der Österreichischen Unwetterzentrale (UWZ) haben bereits Unwetter-Warnstufe Rot für bestimmte Bezirke in Niederösterreich ausgegeben.

Wettervorhersage für Dienstag

Der Dienstag beginnt größtenteils trocken mit einigen sonnigen Auflockerungen vom Inn- bis ins Weinviertel. Im Laufe des Tages setzt jedoch rasch Regen aus dem Süden ein. Besonders am Alpenostrand wird es ergiebig regnen, und gegen Abend sinkt die Schneefallgrenze im Westen bis auf 1.200 Meter. In Osttirol und Kärnten lässt der Regen nach, aber die Sonne zeigt sich kaum. Es weht mäßiger Nordwind, der am Abend im Osten zunehmend kräftiger wird. Die Temperaturen liegen zwischen 9 und 18 Grad.

Mögliche Auswirkungen des Starkregens

Die UWZ informiert über mögliche Auswirkungen des sintflutartigen Regens, der über Teile Ostösterreichs hereinbrechen könnte. Die Warnstufe gilt von Dienstag, 9.00 Uhr, bis Mittwoch, 11.00 Uhr, also für insgesamt 26 Stunden. Betroffenen drohen unter anderem großflächige Überflutungen an Bächen und kleinen Flüssen, das Überlaufen von Seen in tiefer gelegenen Küstenabschnitten sowie erhöhte Hochwassergefahr an größeren Flüssen. Erdrutsche und Murenabgänge sind möglich, und es kann zu Beeinträchtigungen im Straßen- und Schienenverkehr kommen. Unterführungen können überflutet werden, und es besteht Aquaplaning-Gefahr sowie erhebliche Sichtbehinderungen im Straßenverkehr. In Hochwasserregionen können Keller und Straßen überflutet werden, und der Grundwasserspiegel steigt an. Unbefestigte Wege können unbefahrbar werden. Die UWZ betont jedoch, dass diese Auswirkungen je nach Wetterlage variieren können.

Vorbereitung und Tipps

Angesichts der erwarteten Wassermassen empfehlen die Wetter-Experten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen im Vorfeld. Sensible Gegenstände sollten vor Beginn des Starkregens aus dem Keller in Sicherheit gebracht werden. Es ist mit Verspätungen im Bus- und Bahnverkehr zu rechnen, daher sollte dies berücksichtigt werden. Fahrzeuge sollten nicht in überschwemmungsgefährdeten Gebieten geparkt werden. Bei Autofahrten muss mit Umleitungen aufgrund von Absperrungen gerechnet werden, und es ist angebracht, vorsichtig zu fahren und auf mögliche Behinderungen auf der Straße wie Muren, Geröll und Pfützen zu achten. 

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Trüb, im W und N aufkommender Schneeregen 1/7°

Heute Samstagnachmittag sorgt Störungseinfluss verbreitet für dichte Bewölkung. Südlich des Alpenhauptkamms regnet und schneit es weiter, die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000m und 1400m. Von Nordwesten setzt ebenfalls Schneeregen ein, die Schneefallgrenze sinkt in der Folge immer mehr ab und liegt in der Nacht in den Niederungen. Der Wind weht vorerst schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen 3 bis 11 Grad. Heute Nacht: Trüb und zunehmend winterlich verläuft die Nacht, denn der anfängliche Regen geht immer öfter in Schneefall bis in die Niederungen herab über. Vor allem im Bergland sowie im Osten kommt lebhafter bis starker Nordwind auf. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 6 bis plus 1 Grad.
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