11. Jänner 2026 | 07:48 Uhr

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Warnstufe 4

"Große Gefahr": Lawinen-Alarm in den Bergen

Mit dem Neuschnee ist am Wochenende in Tirol und Vorarlberg die Lawinengefahr weiter angestiegen 

Für Teile der beiden Bundesländer wurde vom Lawinenwarndienst die Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala ausgegeben. In den Regionen Silvretta, Verwall, Lechtaler und Allgäuer Alpen herrsche damit "große Gefahr", hieß es am Samstag seitens des Landes Tirol. Die Verantwortlichen appellierten daher an Wintersportler, im freien Gelände zurückhaltend zu agieren.

In den betroffenen Regionen sei bis Sonntagmittag mit rund einem halben Meter Neuschnee zu rechnen. Zudem herrscht starker Wind und der Schnee fällt auf eine instabile Altschneedecke. In den westlichen Regionen Nordtirols, den Zillertaler Alpen und den Hohen Tauern gilt weiterhin Lawinenwarnstufe drei. Dasselbe gilt für die restlichen Gebiete Vorarlbergs.

"Wintersportlerinnen und -sportler sollten sich darüber im Klaren sein, dass spontane Lawinenaktivitäten zu erwarten sind und Lawinen zum Teil recht leicht ausgelöst werden können", beschrieb Norbert Lanzanasto vom Lawinenwarndienst des Landes. Auch Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP) riet, "das Risiko ernst zu nehmen und sich und andere nicht in Gefahr zu bringen." Nach den schneearmen Wochen sei die Freude über den Neuschnee bei vielen groß, "doch die Sicherheit geht vor", sagte sie.

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Frühnebel, später sehr sonnig 0/9°

Anfangs hält sich in den meisten Regionen, besonders aber in der Osthälfte, noch dichte, tiefe Bewölkung. Nach Westen hin scheint hingegen schon vermehrt die Sonne. Vor allem am Nachmittag lockert es aber dann von Norden her gebietsweise auch im Norden und Osten auf mit etwas Sonnenschein. Am längsten und hartnäckigsten hält sich die Bewölkung im Süden, hier kann es auch immer wieder noch ein wenig regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1100 und 1500m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 12 Grad. Heute Nacht: Während der Abendstunden lockert die Bewölkung weiter auf, in vielen Regionen geht es somit gering bis mäßig bewölkt durch die Nacht. Hartnäckig halten sich die tiefen, hochnebelartigen Wolken im Süden und Südosten. Zum Morgen hin steigt auch im Donauraum, im Waldviertel sowie allgemein über den Niederungen im Norden und Osten die Nebelneigung an. Der Wind weht in Oberösterreich und im Bergland teilweise noch mäßig aus Nordost bis Ost, sonst ist der Wind nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 3 Grad.
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