22. Dezember 2018 | 08:20 Uhr

Sturm Wind © Getty

Tief Stina bringt Sturmböen

Sturmwarnung für weite Teile des Landes

Am Alpenostrand ist mit Sturmböen bis zu 90 km/h zu rechnen - Galtteis-Gefahr für Teile der Steiermark. 

Sturm. Mit sehr lebhaftem, teilweise auch kräftigem Westwind bleibt es entlang der Alpennordseite sowie im Norden und Osten überwiegend unbeständig, immer wieder ziehen hier Regenschauer durch. Schnee fällt erst oberhalb von 1500 bis 1900m. In den Nordstaulagen bleibt es meist trüb, sonst sind zumindest zwischendurch ein paar Sonnenfenster dabei. Länger sonnig und auch trocken ist es im Süden, hier weht auch nur schwacher bis mäßiger Wind. Frühtemperaturen 2 bis 10 Grad, leicht frostig im Süden. Tageshöchsttemperaturen 5 bis 13 Grad.

Stürmische Böen treten vom Bodensee über Oberösterreich bis zum Nordburgenland aus West auf. An der Alpennordseite gibt es Windspitzen zwischen 60 und 80 km/h, am Alpenostrand örtlich auch 90 km/h. In den Bergen kann es Windgeschwindigkeiten bis zu 119 km/h geben. 

sturm.jpg © zamg Klicken Sie auf die Karte für die aktuelle Wetter-Warnung in ihrer Region.

sturm1.jpg © uwz In den Bergen kann es Orkanböen bis zu 119 km/h geben. 

 

Glatteis-Gefahr in Teilen der Steiermark

Glatteis. Das Tief Stina bringt außerdem gefrierenden Regen über Teile der Steiermark. In den Bezirken Mürzzuschlag, Leoben und im Murtal ist mit Glatteis-Gefahr zu rechnen.  

 

Ausblick für Sonntag

Eine Nordwestströmung bleibt am Sonntag wetterbestimmend, dabei zieht eine Warmfront gefolgt von einer Kaltfront über Österreich. Tagsüber scheint vor allem in der Osthälfte zeitweise die Sonne, nur lokal kann es aus der schwachen Warmfront heraus etwas regnen. Schnee fällt erst oberhalb von Lagen zwischen 1.200 und 2.000 Metern Seehöhe. Die Kaltfront bringt dann ab den Abendstunden teils kräftige Niederschläge im Westen. Der Wind weht im Süden schwach, sonst mäßig bis lebhaft aus Südwest bis West. Frühtemperaturen zwischen leichtem Frost in den Tälern Südösterreichs und bis zu neun Grad in den Windregionen entlang der Alpennordseite. Tageshöchsttemperaturen fünf bis zwölf Grad.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht regnet und schneit es im Westen und Südwesten immer wieder. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite auf 500 bis 900m, im Süden bleibt sie bei rund 1200m Seehöhe. Nach Osten zu verläuft die Nacht eher nur gering bewölkt. Der teils noch mäßige bis lebhafte Südwind im Bergland und im Osten lässt deutlich nach. Tiefsttemperaturen minus 1 bis plus 5 Grad.
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