29. Oktober 2019 | 06:58 Uhr

2019102810606.jpg © Getty/Fotomontage

"Wir haben uns in Sicherheit gebracht"

Schwarzenegger auf der Flucht vor Waldbränden

Wald- und Buschfeuer in Los Angeles treibt mehrere Stars in die Flucht.

Los Angeles. Ein Buschfeuer im Großraum Los Angeles hat mehrere Prominente in die Flucht getrieben. Wegen des "Getty"-Feuers nahe dem berühmten gleichnamigen Museum musste am Montag unter anderem Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger seine Villa verlassen.
 
"Wir haben uns um 3.30 Uhr morgens in Sicherheit gebracht", schrieb der frühere kalifornische Gouverneur im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Wenn ihr euch in einer Evakuierungszone befindet, macht nicht lange herum. Raus."

 

 

Eine für Montagabend in Los Angeles geplante Premiere des neuesten Schwarzenegger-Films "Terminator: Dark Fate" wurde wegen des Feuers abgesagt. Das für die Party vorgesehene Essen werde dem Roten Kreuz gespendet, das den von den Bränden betroffenen Menschen helfe, erklärte das Filmstudio Paramount.

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Basketballstar musste auch fliehen 

Auch Basketballstar LeBron James musste wegen der Flammen seine Villa im eleganten Vorort Brentwood verlassen. "Mann, diese Brände in Los Angeles sind kein Spaß", schrieb der Superstar der Los Angeles Lakers. "Wir mussten mein Haus not-evakuieren und ich fahre jetzt mit meiner Familie herum und suche Zimmer. Bisher haben wir kein Glück." Später schrieb James, er habe eine Bleibe gefunden.
 
Das sogenannte Getty Fire war in der Nacht auf Montag nahe des weltberühmten Getty Center ausgebrochen. Rund 1.100 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen, die rund 10.000 Gebäude bedrohten - darunter eine Reihe von Luxusvillen. Das Getty-Museum erklärte, die Kunstwerke im Inneren des Gebäudes seien in Sicherheit.
 
In Kalifornien wüten derzeit mehrere Wald- und Buschbrände, die durch Hitze, Trockenheit und heftige Winde angefacht werden. Gouverneur Gavin Newsom hat den Notstand für den gesamten US-Bundesstaat ausgerufen.

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