16. Jänner 2014 | 10:25 Uhr

Sydney.jpg © AFP

Australien:

Hitzewellen häufen sich

Das Ende der Hitzewelle ist zwar in Sicht, Experten gehen aber davon aus, dass es in Australien häufiger richtig heiß wird.

40 Grad in Melbourne, 38 Grad in Adelaide - und das schon zum Aufstehen. Tagsüber war es in der letzten Woche im Süden Australiens noch heißer! Nicht nur die internationale Tennis-Elite schwitzte, fast das ganze Land stöhnte unter der Hitze. Doch daran werden sich die Australier wohl oder übel gewöhnen müssen.

Hitzewellen häufen sich:
Klimaforscher behaupten: In Zukunft wird es in Australien wesentlich öfter zu Temperaturen jenseits der 40 Grad kommen. "Es steht außer Frage, dass Hitzwellen durch den Klimawandel öfter passieren und heftiger werden", berichtete Will Steffen, Klimawandelexperte an der Australian National-Universität in Canberra. "Sie haben schon jetzt höhere Spitzentemperaturen; sie dauern länger und beginnen früher in der Saison."

Tennisturnier unterbrochen:
Bei den Australien Open in Melbourne mussten am Donnerstag Begegnungen unterbrochen werden. Bei mehr als 40 Grad ist an Spitzensport gar nicht zu denken. Erst am frühen Abend konnten die Spiele fortgesetzt werden.

Heißestes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen:
Nach Angaben des Klimarates war 2013 schon das heißeste Jahr, das Australien je erlebt hat. 2014 könnte diesen Rekord sogar noch toppen, auch wenn am Samstag Schluss ist mit Schmitzen. Innerhalb eines Tages wird die Temperatur in Melbourne einbrechen, sich halbieren und von 40 auf gut 22 Grad regelrecht abstürzen.

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Im W Regen, sonst Nebel&Sonne, 3/13°

Ein paar hartnäckige Wolkenfelder halten sich vor allem noch in der Landesmitte. Ansonsten scheint die Sonne, oft ist es auch wolkenlos. Meist ist es nur schwach windig. Die Temperaturen liegen am Nachmittag bei 10 bis 20 Grad, mit den höchsten Temperaturen ganz im Westen. Heute Nacht: Die Nacht auf Mittwoch bringt zunächst noch recht verbreitet sternenklare Verhältnisse, von Westen her treffen aber etwa ab Mitternacht vermehrt hohe und mittelhohe Wolkenfelder ein. Auch nach Osten zu macht sich zum Morgen ein Wolkenband bemerkbar. Regen ist meist nicht zu erwarten, höchstens in Vorarlberg kann es in der Früh erste Regentropfen geben. Im östlichen Flachland bilden sich morgens außerdem örtlich Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht nur schwach und kommt aus unterschiedlicher Richtung. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 7 Grad.
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