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12. April 2019 14:18
Tsunami-Warnung nach schwerem Beben in Indonesien
© Symbolbild / Getty Images

Sulawesi

Tsunami-Warnung nach schwerem Beben in Indonesien

Das Beben der Stärke 6,8 ereignete sich nahe der Insel Sulawesi.

In Indonesien hat es ein Erdbeben der Stärke 6,9 gegeben. Die Behörden gaben am Freitag eine Tsunami-Warnung heraus. Das Beben ereignete sich nahe der Insel Sulawesi. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor.
 




 

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Bei grober Betrachtungsweise setzt die Bildung von Wassertröpfchen, also Kondensation, bei einer relativen Feuchtigkeit von 100% ein (Sättigung der Luft mit Wasserdampf). In Wirklichkeit sind diese Vorgänge jedoch wesentlich komplizierter. In absolut sauberer Luft kondensiert im Labor Wasserdampf erst bei einer relativen Feuchte von 800%! Derart hohe Übersättigungnen kommen in der Atmosphäre natürlich nicht vor. Die Meßwerte liegen bei 100% oder nur wenigen Prozenten darüber. Tatsächlich befinden sich in der Luft zahlreiche feste, flüssige und gasförmige Luftbeimengungen, wie aufgewirbelter Staub (auch von Vulkanausbrüchen), oder Salzteilchen. Sie gelangen durch Wind und Wellen aus der Meeresoberfläche in die Luft. Viele Partikel stammen aus Industrie, Kraftwerken und Hausbrand. Diese kleinen Partikel werden als Aerosolteilchen bezeichnet; ein Teil von ihnen fungiert durch ihre hygroskopischen Eigenschaften (Fähigkeit zur Wasseranlagerung) als Kondensationskerne. ''Reine'' Luft enthält etwa 1000 Kerne pro Kubikzentimeter, verschmutzte Luft in Großstädten oft das 100fache oder mehr.
 
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