17. Jänner 2020 | 08:17 Uhr

Kälte bleibt aber nur kurz

Bibber-Wochenende: Schnee-Regen bis Wien

Die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 700 Meter Seehöhe.

Wien. Der Winter plant einen kurzen Auftritt: Schnee und Kälte bleiben aber nur kurz. Mit dem überwiegend sonnig-milden Bergwetter ist am Wochenende vorerst Schluss. Laut Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik bringt ein Tief Schneeregen, Eisregen und Schnee. Die kommenden Tage im Detail:

Samstag: Von Westen erfasst eine Störungszone das Land. Damit breiten sich dichte Wolken und auch Niederschläge tagsüber ostwärts aus. Im Westen schneit es von der Früh weg, nach Osten zu setzt der Schneefall oder Regen erst tagsüber ein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 700 Meter Seehöhe. Im Norden und Osten lagert oft noch feucht-kalte Nebelluft, aus der es bis zum Störungsdurchzug zum Teil gefrierend nieseln kann. Weitgehend trocken bleibt es im Südosten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus überwiegend West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen bei minus fünf bis plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei minus ein bis plus vier Grad.
 
Sonntag: Besonders nördlich des Alpenhauptkamms und anfangs auch im Osten bringen kompakte Wolken recht häufig Niederschläge, die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen ganz tiefen Lagen und etwa 500 Meter Seehöhe. Auf der Alpensüdseite reißt die Bewölkung hingegen noch am Vormittag auf, dann kann sich zeitweise sonniges Wetter einstellen. Der Nordwest- bis Nordwind bläst besonders am Alpenostrand und im Flachland Niederösterreichs sowie im Nordburgenland oft sehr lebhaft. Minus fünf bis plus zwei Grad zeigt das Thermometer in der Früh, am Tag kaum über minus ein bis plus fünf Grad.
 

Trend nach dem Wochenende

Der Montag beginnt mit Restwolken. Tagsüber lockert das Wetter auf und es wird immer sonniger.  Der Wind bläst am Alpenostrand anfangs noch mäßig aus Nordwest, tagsüber lässt er dann überall nach - Frühtemperaturen: minus sieben bis plus ein; Tageshöchsttemperaturen: meist nur null bis vier Grad.

Der Dienstag ist überwiegend sonnig. Unter Hochdruckeinfluss überwiegt freundliches, zumindest teilweise sonniges Winterwetter mit regional strengem Morgenfrost. Ganz im Osten können sich ein paar hochnebelartige Wolkenfelder bemerkbar machen, dazu frischt der Südostwind mitunter merklich auf und verschärft dann das Kälteempfinden. Auf Frühtemperaturen bei meist minus zehn bis minus zwei Grad (in einigen Alpentälern auch deutlich unter minus zehn Grad) hat es am Tag maximal minus zwei bis plus fünf Grad.

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Zunehmend bewölkt mit Schauern, 6/19°

Eine Störungszone sorgt für dichte Wolkenfelder und Regenschauer, vor allem zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mariazellerland. Die Schneefallgrenze kann zeitweise auf rund 2000m Seehöhe absinken. Sonnige Himmelsabschnitte sind im Südwesten und Westen möglich. Zudem lockert die Wolkendecke zunächst in Ober- und Niederösterreich, später auch in den übrigen Regionen nach und nach auf. Dabei kommt auch wieder die Sonne hervor. Es ist aber weiterhin mit Regenschauern und mitunter auch Gewittern zu rechnen. Der Wind bläst vielerorts mäßig bis lebhaft, in höheren Lagen auch kräftig, aus West bis Nordwest. Im Süden und Südosten bleibt es dagegen nur schwach windig. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 13 und 23 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und in Vorarlberg. Heute Nacht: In den Abendstunden klingen die Schauer abseits der Berge weitgehend ab und auch die Wolkendecke lockert hier weitgehend auf. In den Bergen halten sich die Wolken noch länger und es kann auch noch bis in die Nacht hinein zu Regenschauern kommen. Erst in der zweiten Nachthälfte lockert es auch hier meist auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland teils noch lebhaft aus Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 1 und 10 Grad.
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