08. Juni 2023 | 21:28 Uhr

Schönwetter © TZ Oesterreich Hochmuth Georg / Getty Images (Fotomontag)

Wetter-Umschwung ab Samstag

Aufatmen nach Mega-Unwetter: Jetzt wird es sommerlich

Jetzt beginnt sich Österreich richtig aufzuheizen. Zunächst vor allem im Westen. 

Prognose. Neun Tage alt ist der meteorologische Sommer bisher. Allerdings brachte er weniger Sonnen- als vielmehr Regen-Rekorde. Am Mittwoch waren einige Orte – vor allem im Osten – nach heftigen Unwettern zeitweise unter Wasser. Bis zu 80 Liter Regen fielen pro Quadratmeter.

Die Gefahr der Fluten ist noch nicht ganz gebannt. Vor allem im Osten herrscht weiterhin an Nachmittagen Gewiter-Alarm.

Freibad-Saison startet zunächst im Westen

30er! Doch zumindest der Westen Österreichs kann sich jetzt auf einige sommerliche Tage (ja, auch mit Badewetter) freuen. Immer mehr warme – und auch trockenere – Luftmassen erreichen uns vom Westen her. Vorarlberg wird der Hitzepol des Landes. Offiziell laut Geosphere Austria (die frühere Zamg) bis zu 29 Grad. Doch einige Prognosen wagen sogar den ersten 30er des Jahres vorherzusagen. Der soll frühestens Samstag, spätestens Montag erreicht werden.

Und dann soll es endlich losgehen mit dem „Sommer der Extreme“. Laut einer Langfrist-Prognose soll der Sommer heuer mit 70 %-Wahrscheinlichkeit deutlich heißer sein als der historische Schnitt. 

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Wenig Änderung 8/23°

Im Süden, in Osttirol, Kärnten, im Lungau und im oberen Murtal gibt es einige Nebel- und vor allem Hochnebelfelder, die weit nach oben reichen. Hier dauert es bis sich die Sonne teilweise durchsetzt. Regional bleiben die Hochnebelfelder aber den ganzen Tag liegen. Sonst scheint meist den ganzen Tag die Sonne. In der Osthälfte ist es meist wolkenlos, nur im Westen können sich am Nachmittag auch ein paar Haufenwolken bilden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd, in Niederösterreich, Wien, und der nördlichen Obersteiermark zeitweise auch lebhaft aus Südost. Tageshöchsttemperaturen meist 21 bis 28 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen, in den beständigen Hochnebelzonen auch unter 15 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Donnerstag bringt in weiten Teilen des Landes sternenklaren Nachthimmel. Einzig ganz im Westen sind zeitweise ein paar Wolken vorhanden und im Süden bilden sich wieder vermehrt Nebel- und Hochnebelfelder. Der Wind weht meist schwach, im Norden und Osten teilweise noch mäßig auflebend aus Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 3 und 13 Grad, am mildesten ist es im Rheintal und im windigen Nordosten.
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