01. Mai 2023 | 18:52 Uhr

Kopie von Tornado Waldviertel Oberfladnitz © APA/EVA MANHART

Dächer kaputt

Tornado sorgt im Waldviertel für enorme Verwüstung

Ein Tornado hat am Samstag in Oberfladnitz (Bezirk Horn) eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Der Spuk dauerte zwar nur wenige Minuten, richtete der kleinen Ortschaft im Waldviertel jedoch erhebliche Schäden an. "Die Bäume haben sich gebogen, und alles ist herumgeflogen", erzählt Vizebürgermeisterin Elisabeth Hirsch gegenüber dem ORF Niederösterreich, wie sie den Tornado erlebte.

Verletzte gab es glücklicherweise nicht zu beklagen, jedoch sorgte der Windstoß für erhebliche Sachschäden. Von mehreren Gebäuden wurden Dachziegel abgetragen. Besonders schlimm habe es die Nachbarn von Hirsch getroffen. Dort wurde das halbe Dach des Wohnhauses sowie Stallungen abgedeckt. Dachziegel seien sogar durch Fenster gekracht.

Diashow: Tornado verwüstet Oberfladnitz im Waldviertel

Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz
Tornado Waldviertel Oberfladnitz

 

Der Tornado dürfte von den Feldern in die kleine Katastralgemeinde gezogen sein und eine etwa 20 Meter breite Schneise gezogen haben, berichtete der ORF NÖ. Nur Oberfladnitz sei betroffen gewesen, sagte Bürgermeister Reinhard Nowak (ÖVP) gegenüber der APA. Der Ortschef hofft nun, dass die Schäden von Versicherungen abgedeckt sind.

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Mit nordwestlicher Höhenströmung halten sich zunächst an der Alpennordseite Restwolken, ganz im Süden und Südosten bringen Störungsreste noch etwas Regen. Im Tagesverlauf stellt sich dann aber in den meisten Regionen ein freundlicher Wechsel aus Sonne und Wolken ein und nur im Bergland kommt es noch zu lokalen Schauern. Schneefallgrenze 1400 bis 1700m Seehöhe. Wetterbegünstigt ist der Westen, hier überwiegt nach der Auflösung von lokalem Hochnebel der Sonnenschein. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig, in exponierten Lagen lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen 2 bis 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 18 Grad.
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