04. August 2014 | 14:10 Uhr

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Wetter-Chaos

Ist dieser Sommer noch zu retten?

Gewitter, Dauerregen und Überflutungen: Was ist bloß los mit dem Wetter?

Regen gehört zum Sommer dazu, das ist klar. Doch irgend etwas scheint in diesem Jahr anders zu sein. Die Sonne schien im Juli um 10 Prozent seltener als sonst, dafür lagen die Niederschläge um 20 Prozent über dem Mittel. In Aspang am Wechsel (NÖ) regnete es gar so viel wie nie zuvor seit es Aufzeichnungen gibt. Am auffälligsten aber: Bisher wurden in diesem Jahr bereits 73.000 Blitze gezählt.

Diashow: 1000 Blitze über Wien

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Blitz über Wien
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Der Himmel über Wien.
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Gewitterstimmung am Abend.
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Blitze über Bad Sauerbrunn im Burgenland.
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Blitz nahe dem Akh
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Gewittriger Sonnenuntergang.
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Wolkenwirbel über Wien.
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Gewaltige Blitze schlugen ein

Heiße und kühlere Phasen wechseln einander zu dieser Jahreszeit normalerweise ab, Hoch- und Tiefdruckgebiete sind dafür verantwortlich. Doch weder das eine noch das andere erreicht uns bislang. Wir liegen im meteorologischen Niemandsland. Und da trotzdem Sommer ist, reichen schon einfache Temperaturanstiege oder kleinere Berge aus um Wolken entstehen zu lassen: Schon regnet es wieder! Die Luftmassen setzen sich ohne Wind fest und - genau: Es regnet wieder.

Wie geht es weiter:
Wirklich besser dürfte das Wetter im gesamten August nicht mehr werden. Ein paar Sonnentage mit Badewetter erwarten uns aber ab Donnerstag. Obwohl sich im Laufe des Tages vermehrt Wolken zeigen, dürfte es großteils trocken bleiben. Lediglich im Süden und Westen können sich lokal auch kurze Regenschauer bilden. Im Osten weht zeitweise mäßiger Wind aus Nordwesten, ansonsten nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Am Morgen liegen die Temperaturen zwischen elf und 16 Grad, die nachmittäglichen Höchstwerte sollten sich zwischen 23 und 27 Grad bewegen.

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(Klicken Sie auf die Karte für den genauen Wetterbericht in Ihrem Ort)

Zunehmender Hochdruckeinfluss macht sich dann am Freitag bemerkbar. Sonniges und trockenes Wetter sollte in ganz Österreich dominieren, verbreitet ist mit strahlendem Sonnenschein zu rechnen. Zu Tagesbeginn liegen die Temperaturen bei elf bis 15 Grad, bei schwachem Wind kommen die Tageshöchstwerte zwischen 24 und 29 zu liegen. Vielleicht werden stellenweise sogar 30 Grad erreicht.

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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