06. August 2023 | 07:46 Uhr

Mur © APA/ERWIN SCHERIAU

Alle Enwicklungen

Live-Ticker zum Hochwasser im Süden Österreichs

Alle Entwicklungen zum Hochwasser im Süden Österreichs im LIVE-Ticker.

Der Kampf zur Beseitigung der Hochwasserschäden ist am Sonntag in der Steiermark, Kärnten und dem Südburgenland weitergegangen. Der Regen war im Laufe der Nacht in Schauer übergegangen oder hatte aufgehört. Doch könnte sich am Nachmittag vor allem in Kärnten der Niederschlag wieder verstärken. Nachströmendes Wasser und durchnässte, abrutschende Hänge sorgten ständig für neue Feuerwehr-Einsätze und Evakuierungen. Die Pegel von Flüssen wie Gurk oder Mur waren stark angestiegen. In Kärnten gab es ein erstes Todesopfer zu beklagen. Am frühen Abend wurde eine Leiche aus der Glan geborgen. 
 

Lesen Sie hier alle Einzelheiten zum Wetter-Chaos in der großen Zusammenfassung 

 

 

 22:05
 

Feuerwehr Viktring gibt Update

 20:57
 

Freiwillige Feuerwehr Lichendorf seit Freitagmorgen im Einsatz

 20:35
 

Lage im Süden entspannt sich - Regen-Warnung weiter nördlich und im Westen

Regen-Karte © ZAMG

 19:52
 

Neue Details zu Todesfall in Kärnten

Der Mann aus dem Bezirk St. Veit hatte sein Fahrrad auf dem seit Freitag durch ein Absperrband gesperrten Glanradweg aus Raggasaal kommend in Richtung Karnburg geschoben. Dort war ein an den Radweg angrenzendes Feld durch die Regenfälle stark überflutet. Das dort abfließende Wasser floss in die Glan. Der Mann dürfte laut Polizei die durch die Überflutung entstandene Strömung in den Fluss unterschätzt haben, wurde plötzlich vom Wasser mitgerissen und fiel in die Glan. Ein in der Nähe befindliches Ehepaar sah dies und alarmierte die Einsatzkräfte. Bei einer Suchaktion von Polizeistreifen, Feuerwehr und Wasserrettung wurde der Vermisste gegen 14.50 Uhr im Bereich Karnburg leblos im Wasser treibend gesichtet und von der Wasserrettung Krumpendorf geborgen. Es wurden sofortige Reanimationsmaßnahmen durch das Rote Kreuz und den anwesenden Notarzt durchgeführt. Der Mann wurde ins Klinikum Klagenfurt gebracht, wo er aber starb.

 18:38
 

Stadtfeuerwehr Weiz sichert Hang mit Planen und Sandsäcken

 18:16
 

Kräfte der Feuerwehr bei einem Murenabgang bei Rachau

Steiermark Unwetter © APA/FEUERWEHR/THOMAS ZEILER

 17:56
 

Hoher Wasserstand an Flüssen in Tschechien und Slowakei

Die starken Regenfälle des Wochenendes lassen Flüsse auch in Tschechien und der Slowakei anschwellen. Am Oberlauf der Elbe bei Spindleruv Mlyn (Spindlermühle) im Riesengebirge in Tschechien galt am Sonntag die erste, niedrigste Hochwasserstufe, wie die Agentur CTK meldete.


Meteorologen erwarteten, dass das Wasser bis Montagmittag noch steigen werde. Der heftige Regen hatte am Samstag begonnen und schwächte sich Sonntagnachmittag ab, sollte im Norden und Nordosten des Landes aber andauern.

 17:45
 

Freiwillige Feuerwehr Fohnsdorf zieht erste Bilanz

"Nur selten zuvor haben auch erfahrene und erprobte Floranis ein solches Ausmaß einer Naturkatastrophe erlebt.", schreibt die Feuerwehr als Fazit in einem Facebook-Post.


 16:51
 

Tote Person aus der Glan bei Maria Saal in Kärnten geborgen

Das Hochwasser hat nun in Kärnten ein Todesopfer gefordert: Eine Person wurde aus der Glan bei Maria Saal geborgen.


Lesen Sie hier mehr: Absperrung ignoriert - dann rissen ihn die Fluten in den Tod

 16:49
 

Hunderte Unwetter-Einsätze für polnische Feuerwehr

Auch in Polen kam es zu heftigen Gewittern und Regenfällen. Das Tief zog dabei im Lauf des Tages von West nach Ost durch das Land. Nachmittags galt im westpolnischen Gebiet Wielkopolska um Poznan (Posen) die höchste, rote Regenwarnstufe des polnischen Wetterdienstes IMGW. Allein dort musste die Feuerwehr der Agentur PAP zufolge etwa 200 Mal ausrücken.

Eine Gewitterfront mit drohendem Sturm und Hagel rückte auf die Hauptstadt Warschau zu. Etwa 100 Feuerwehreinsätze wurden auch aus der Woiwodschaft Schlesien im Südwesten gemeldet. Meldungen über Verletzte gab es nicht.

 16:47
 

Abarbeiten der entstandenen Schäden

Laut dem Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes, Thomas Meier, waren in der Nacht auf Sonntag noch rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz. Diese Zahl stieg jedoch wieder aufgrund einlaufender Schadensmeldungen "auf über 1.000 locker", wie Meier zur APA sagte. Schäden und Einsatzanforderungen kämen nun punktuell in allen steirischen Bezirken vor, nicht nur im Süden. "Ein Teil der Arbeit ist erledigt, aber es kommen viele Sicherungs- und Aufräumarbeiten hinzu", sagte der Sprecher.

 16:22
 

Gewitter-Warnung für Hochwasser-Gebiete

ZAMG Gewitter-Warnung © ZAMG

 15:56
 

Bilder von Einsätzen der Feuerwehr St. Stefan im Rosental (Steiermark)

 15:24
 

Kroatien von befürchteter großer Flutwelle vorerst verschont

In Kroatien, das entgegen den Befürchtungen von einer größeren Flutwelle vorerst verschont blieb, ist am Sonntag von den erwarteten kleineren Überschwemmungen betroffen gewesen. Die steigenden Pegel der Flüsse Mur, Save und Drau verursachten laut Medienberichten Probleme in Norden des Landes. Kritisch war die Situation an der Grenze zu Slowenien, wo die Mur einen historischen Höchststand erreichte.

In der Gemeinde Mursko Središće erfassten die Wassermengen am Nachmittag die ersten Häuser. Evakuierungen waren laut Behörden vorerst nicht notwendig.

 15:18
 

oe24-Reporter LIVE vor Ort

Mike Vogl berichtet LIVE aus dem Hochwasser-Gebiet

Vogl.jpg

Vogl3.jpg

Hochwasser © VOGL-Perspektive

 14:52
 

Wakeboarder mitten in Klagenfurt

Beim Strandbad Klagenfurt wurde eine Straße geflutet. Ein Wakeboarder nutzte das Hochwasser für eine ungewöhnliche Fahrt.

Klagenfurt © APA/EXPA/ MAX SLOVENCIK

 14:04
 

Pegel sollen sinken

Der Hydrographische Dienst des Landes erwartete einen deutlichen Hochwasserrückgang an den meisten Pegeln mit Ausnahme an der Glan und an der unteren Gurk. Hier sind die Höchstwerte zwar erreicht, der Rückgang geht aber nur sehr langsam vor sich. Ebenso verhält es sich bei den Seewasserständen, wie die Landeskommunikation mitteilte. Die Grundwasserstände und damit auch die Gefahr durch Hangrutschungen bleiben hoch. Derzeit unter Kontrolle ist die Situation beim Treimischer Teich in Klagenfurt-Viktring. Nach wie vor sehr hoch ist der Wasserstand am Gösselsdorfer See

 13:50
 

Diese Kinder wurden in Slowenien gerettet

Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in Slowenien herrschen weiter Sorgen wegen möglicher Erdrutsche. Zwar gingen die Wasserpegel an den Flüssen teils zurück oder blieben stabil. Aber die hohe Bodenfeuchtigkeit mache Erdrutsche derzeit wahrscheinlicher, warnte der Geologische Dienst Sloweniens nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA am Sonntag. Er rief die Bevölkerung auf, stärker auf Veränderungen am Boden, an Gebäuden und an Hängen zu achten.

Eine Gruppe österreichischer Urlauberinnen und Urlauber ist indes rechtzeitig vor den Fluten in Sicherheit gebracht worden: "Das Rot-Weiß-Rote Krisenteam der Österreichischen Botschaft Laibach war am Samstag im Norden Sloweniens im Einsatz, wo die von Rekordregenmengen ausgelösten Überschwemmungen in Ljubno ob Savinji auch 23 österreichische Camperinnen und Camper bedroht hatten, darunter 17 Kinder", teilte Gabriele Juen, Sprecherin des Außenministeriums, am Sonntag mit. Großer Dank gebühre auch den slowenischen Helferinnen und Helfern - die Österreicher mussten "von der lokalen Bevölkerung teilweise aus dem Wasser gerettet werden".

Kinder.png © Außenministerium

 13:24
 

Neue Gewitter im Anmarsch

In den betroffenen Hochwasser-Gebieten drohen am Nachmittag erneut Unwetter mit Starkregen. Erst am Montag sollte sich die Lage dann endgültig entspannen.

 13:01
 

Slowenien wappnet sich für neue Gewitterfront

Auf Slowenien kommt am Sonntag noch eine Regenfront zu. Die Umweltagentur ARSO hat eine Warnung für das ganze Land herausgegeben: Am Nachmittag werden Gewitter mit starkem Wind und erheblichen Niederschlägen erwartet. Die Front soll vom Nordwesten in Richtung Osten ziehen. Neue Niederschläge dürften die Situation in den Überschwemmungsgebieten im Norden des Landes, in denen nun Erdrutsche drohen, noch verschlechtern.

 12:54
 

Zivilschutz-Warnungen weiterhin aufrecht

In Kärnten waren weiterhin fünf von zehn Bezirken von den Überschwemmungen betroffen. Während sich die Lage in den neuralgischen Orten St. Paul im Lavanttal und Viktring bei Klagenfurt stabilisierte, der Krisenstab der Stadt von "erstmals einer leichten Entspannung der Situation" sprach, mussten in der Gemeinde Brückl (Bezirk St. Veit) 20 Haushalte mit rund 50 Personen wegen eines befürchteten Hangrutsches evakuiert werden.

Die fünfte Sitzung des Kärntner Krisenstabs mit LH Peter Kaiser und Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner (beide SPÖ) ergab, dass 14 Zivilschutz-Warnungen und zwei Alarmierungen immer noch aufrecht waren. Die Regenmengen der Nacht waren laut Meteorologen leicht unter den Befürchtungen. Am Nachmittag wurden aber punktuell Schauer und auch Gewitter erwartet, hauptsächlich im Süden und Südosten des Bundeslandes.

 11:50
 

Pegel stiegen weiter

Der Pegel der Mur stieg deutlich an, wie eine Übersicht der Landesregierung Steiermark zeigte. Sowohl in Graz als auch in Mureck an der slowenischen Grenze wurden höhere Pegel gemessen. Dies wurde vor allem im Nachbarland Slowenien mit großer Sorge gesehen. Dort war nämlich am Samstag bereits ein Damm gebrochen, mehrere Orte mit hunderten Bewohnern mussten vorsorglich evakuiert werden.

 11:26
 

Feuwewehren im Dauereinsatz

Immer noch im Dauereinsatz stehen die Feuerwehren: In Summe wurden am Samstag 1.430 Einsätze mit 220 alarmierten Feuerwehren registriert. Viele Einsätze sind nach wie vor in Arbeit. Mit Mitternacht standen noch 20 Feuerwehren im Einsatz, diese Zahl stieg aber mit den einlaufenden Schadensmeldungen wieder an. In der Gemeinde Völkermarkt Ortsteil Unterbergen wurden mehrere Gebäude stark vermurt. Es mussten 42 Personen aus 15 Häusern auf Anordnung des Landesgeologen evakuiert werden. Der betroffene Bereich wurde abgesperrt. Durch einen weiteren Erdrutsch traten bei einem Gebäude in Langegg Risse auf, mit Hilfe der Feuerwehr wurden die zwei Bewohner evakuiert, sie fanden bei Verwandten vorübergehend Aufnahme. Weitere Evakuierungen aufgrund von Hangrutschungen gab es in mehreren betroffenen Bezirken.

Bad Vellach © APA/GERD EGGENBERGER

 10:52
 

Hilfsaktion startet

Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz, der Caritas, der Diakonie, dem Hilfswerk und der Volkshilfe startet der ORF angesichts der Überflutungen vor allem im Südosten Österreichs die Hilfsaktion "Hochwasser - Österreich hilft Österreich". Der heutige Sonntag steht überdies angesichts der Lage im Zeichen mehrerer Sondersendungen. Am Montag (7.8.) gibt es einen "thematischen Schwerpunkttag" zum Hochwasser.

Um Spenden werde in Fernsehen, Radio und online ab sofort geworben, teilte der ORF am Sonntag in einer Aussendung mit. "Die Lage ist schwierig und verlangt rasche Hilfe", so Generaldirektor Roland Weißmann: "Mein Dank gilt allen, die dazu beitragen, dass schnell und effizient geholfen werden kann!" Jede Spende könne dazu beitragen, "ein zerstörtes Zuhause wieder aufzubauen, notwendige Haushaltsgeräte zu ersetzen oder einfach nur den täglichen Bedarf zu decken", so der stellvertretende Generalsekretär des Roten Kreuzes, Peter Kaiser.

 10:46
 

Entspannung in Sicht

Der Sommer kämpft sich zurück, wenn auch langsam, aber von Tag zu Tag ein Stück mehr: Am Montag zeigt sich von Osttirol bis in die südliche Steiermark neben zahlreichen dichten Wolken die Sonne wenigstens zeitweise, und es regnet örtlich nur noch leicht, lautete die Prognose von Geosphere Austria (vormals ZAMG) am Sonntag.

Die genaue Prognose lesen Sie hier.

 10:15
 

Dramatische Lage in Slowenien

Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in Slowenien herrschen weiter Sorgen wegen möglicher Erdrutsche. Zwar gingen die Wasserpegel an den Flüssen teils zurück oder blieben stabil. Aber die hohe Bodenfeuchtigkeit mache Erdrutsche derzeit wahrscheinlicher, warnte der Geologische Dienst Sloweniens nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA am Sonntag. Er rief die Bevölkerung auf, stärker auf Veränderungen am Boden, an Gebäuden und an Hängen zu achten.

Viele Menschen blieben weiter in provisorischen Notunterkünften. Wegen der Überschwemmung am Fluss Mur nach einem Dammbruch waren am Samstagabend 500 Menschen aus dem Dorf Dolnja Bistrica im Osten des Landes evakuiert worden. Sonntagfrüh war die Lage weiterhin besorgniserregend.

Unwetter in Slowenien © Facebook/PGD Mengeš

 09:50
 

Eichhörnchen gerettet

Bei all der Beseitigung großer Schäden fanden die abgekämpften Feuerwehrleute auch Zeit für Hilfe im Kleinen: Die Angehörigen der Wehr Fladnitz im Raabtal beseitigen am Freitagnachmittag im Ortsteil Bachergraben einen umgestürzten Baum: In Inneren entdeckten des hohlen Stammes sie dann drei Eichhörnchenbabys. Die drei kleinen Eichhörnchen wurden in die Obsorge des Vereins "Kleine Wildtiere in großer Not" nach Graz-Mariatrost gegeben.

Eichhörnchen © APA/FF FLADNITZ IR

 09:45
 

Evakuierungen in Völkermarkt

Der Hotspot liegt derzeit in Völkermarkt. Hier drohen mehrere Hänge abzurutschen, 15 Häuser mussten bereits evakuiert werden.

 09:33
 

WKÖ und SVS rollen Unternehmenshilfen aus

Die Wirtschaftskammer und die Sozialversicherung der Selbständigen rollen im Zuge des Hochwassers in Südösterreich aus. Solche gemeinsamen Unwetter-Hilfsaktionen waren schon bisher bei solch schwerwiegenden Ereignissen wie aktuell in Kärnten, der Steiermark und dem Süden des Burgenlandes üblich. Es gibt im Schadensfall zumindest 10 Prozent, gedeckelt mit 10.000 bis 15.000 Euro je nach Bundesland, teilten WKÖ und SVS am Wochenende mit.

 09:20
 

Mure im Ortszentrum von St. Johann im Saggautal

Die Anwohner wurden zuvor evakuiert.

St. Johann im Saggautal © Rotes Kreuz Leibnitz

 09:16
 

Lage in Katastrophengebieten beruhigt sich

Die Wetterlage hatte sich jedenfalls in den Katastrophengebieten - in der Steiermark war laut Kommunikation Steiermark eine weitere Gemeinde, das südsteirische Gamlitz - zum Katastrophenfall erklärt worden - beruhigt. Die Regenfälle zogen in der Steiermark ins Oberland ab, waren dort aber nicht von sturzbachartigem Ausmaß. Der Katastrophenfall wurde für folgende Gemeinden festgestellt: Paldau, Bad Gleichenberg, Gnas, Straden, in der Stadtgemeinde Mureck (Ortsteil Gosdorf und Fluttendorf), Leibnitz, Heimschuh (Ortsteil Heimschuh), für Kitzeck im Ortsteil Fresing und St. Johann (Ortsteile St. Johann und Saggau). Des weiteren galt der Katastrophenfall für St. Veit in der Südsteiermark (Ortsteile Seibersdorf, Rabenhof und Neutersdorf), Wagna, Straß, eben Gamlitz, Eibiswald (Ortsteile Aibl, Großradl und Pitschgau), Wies (Ortsteile Wies und Wernersdorf) und St. Peter im Sulmtal.

 08:59
 

Neue Unwetter im Anmarsch

Am Nachmittag muss man im Süden Österreichs erneut mit Starkregen rechnen. Die detaillierte Prognose finden Sie hier.

 08:14
 

Evakuierungen nach Bruch von Mur-Staudamm in Slowenien

Nach den heftigen Unwettern in Slowenien ist am Samstagabend ein Staudamm im Osten des Landes gebrochen. Betroffen sei die Anlage am Fluss Mur bei Dolnja Bistrica, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA. Insgesamt zehn Ortschaften seien gefährdet. Dort seien Evakuierungsmaßnahmen im Gange. Wie der Fernsehsender RTV Slovenija berichtete, wurden 500 Menschen aus Dolnja Bistrica evakuiert.

Überschwemmungen in Slowenien © AFP/APA

"Wir haben den absolut notwendigen Schritt der Evakuierung unternommen, weil dies die einzige Maßnahme ist, um mögliche Opfer zu verhindern", sagte der Katastrophenschutzkommandant Srečko Šestan. "Wenn das Wasser anfängt, den Boden wegzutragen, wird der Damm sofort einstürzen, und die Flutwelle wird neun oder zehn Dörfer erfassen." Man versuche nun, per Hubschrauber den Staudamm mit Betonblöcken abzudichten, sagte er weiter. Der Hydrologe Janez Polajnar sagte im Fernsehsender RTV Slovenija, dass die Lage "nicht vorhersehbar" sei. Schon jetzt habe die Mur den zweithöchsten Stand der Geschichte erreicht, und im oberen Flusslauf bei Graz steige der Pegel weiter an.

 08:12
 

Mur steigt weiter

In der Steiermark sank in den meisten betroffenen Gebieten der Pegel der Flüsse und Bäche. Jener der Mur stieg jedoch deutlich an, wie eine Übersicht der Landesregierung Steiermark zeigte. Sowohl in Graz als auch in Mureck an der slowenischen Grenze wurden höhere Pegel gemessen.

 07:52
 

Herzlich Willkommen zum LIVE-Ticker

Die Lage im Süden Österreichs bleibt weiterhin angespannt. Wir halten Sie den ganzen Tag über am Laufenden.