07. Jänner 2019 | 00:49 Uhr

Schnee Leogang © Leserreporter/Martina Zahrl

Lawinengefahr bleibt hoch

Jetzt fällt noch 1 Meter Neuschnee

Die Schneedecke über weite Teile des Landes wächst rasant und ohne Pause.

Schneesieger: Am Loser (St.) wurden am Sonntag 390 cm Schnee gemessen. Am Tag zuvor waren es noch 340 cm. Auf der Tauplitzalm gab es über Nacht einen Zuwachs von 60 cm – auf nunmehr 320 cm.

■ Milder, dann Schnee. Mit dem Schneefall geht es in der kommenden Woche kräftig weiter. Zunächst wird es etwas milder (bis 7 Grad am Dienstag), aber vom Mostviertel bis auf den Arlberg gilt weiter Schnee-Alarm.

■ Verwehungen. Bis zu 100 cm Neuschnee kommen in dieser Woche noch dazu. Großflächig werden es 50 bis 75 cm sein, erklären die Experten der Zamg in Tirol. Windböen sorgen aber an vielen Stellen auch für starke Verwehungen. Diese können nochmals 70 cm zusätzlich ausmachen.

Aktuelle Warnungen

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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