19. März 2014 | 12:42 Uhr

fruehling.jpg © TZ Oesterreich Leitner Thomas

Sonne und über 20 Grad

Frühlingsbeginn am Donnerstag um 17:52 Uhr

Am Donnerstag beginnt der herbeigesehnte Frühling - und das bei Sonnenschein und bis zu 25 Grad.

Schon in der Schule haben wir gelernt: Am 21. März beginnt der Frühling. Heuer aber schonen einen Tag früher! Das ist gar nichts ungewöhnliches, denn der  Frühlingsbeginn variiert: Der astronomische Frühling beginnt, wenn die Sonne, vom Erdmittelpunkt aus gedacht, von der Südhälfte des Himmels kommend den Himmelsäquator überschreitet und auf die Nordhälfte des Himmels wandert. Dieses sogenannte Frühlingsäquinoktium passiert im Schnitt alle 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 45,261 Sekunden - heuer ist das um 17.52 Uhr MEZ der Fall.
Einfach gesagt: Es herrscht Tag-Nacht-Gleiche, 12 Stunden Tag, 12 Stunden Nacht.

Zum Frühlingsanfang geht unser Zentralgestirn genau im Osten auf, steht mittags im Süden und geht exakt im Westen unter - Tag und Nacht sind gleich lang. Das wohl älteste deutsche Wort für Frühling ist die Bezeichnung Lenz (vom althochdeutschen "lenzo"). Sie bedeutet so viel wie "die Zeit, in der lange Tage sind" oder "die Zeit, in der die Tage länger werden". Im heutigen Sprachgebrauch hat das Frühlingshafte seinen festen Platz: Frühlingserwachen, zweiter Frühling, Frühlingsgefühle.

Das Wetter zum Frühlingsbeginn:
Mit Hochdruckeinfluss setzt sich verbreitet sonniges Wetter durch, nur harmlose hohe Wolken ziehen vorüber. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Frühtemperaturen minus 2 bis 11 Grad, Tageshöchsttemperaturen mild, mit 16 bis 23 Grad.

wetterdonnerstag.jpg © wetter.at

(Klicken Sie auf die Karte für den genauen Wetterbericht in Ihrer Region)

Die Natur erwacht - es wird grün:
Mit den längeren Tagen lässt die Sonne ihre ersten warmen Strahlen spüren: Die Natur lebt auf. Auch wenn Eis und Schnee mancherorts noch nicht ganz verschwunden sind, zeigt sich als erster Frühlingsbote das Schneeglöckchen. Andere Frühblüher wie Krokus, Tulpe, Frühlingsknotenblume, Märzenbecher und Narzisse - auch als Osterglocke bekannt - folgen. Danach erfreuen sich die Menschen an Flieder, Maiglöckchen und Pfingstrosen.

Feiertage stehen an:
Zwischen März und Juni gibt es auch zahlreiche Gelegenheiten zum Feiern: Neben Ostern und Pfingsten steht bei den meisten Frühlingsfesten vor allem die Vertreibung des Winters im Vordergrund. In vielen Regionen spielen dabei das Entzünden von Feuern, etwa am Maitag, dem Folgetag der Walpurgisnacht, oder bei den Osterfeuern, die Vernichtung einer den Winter versinnbildlichenden Gestalt und auch Fruchtbarkeitsbräuche, wie der Maibaum und "der Tanz in den Mai", eine große Rolle.

Frühlingserwachen:
Dazu kommen noch die Frühlingsgefühle. Es wird geflirtet und die sexuelle Erregbarkeit steigt immens an. Evolutionsbiologen sind der Meinung, dies sei eine Überbleibsel des geschlechtlichen Jahreszyklus, wie wir ihn bei vielen Tierarten finden: Im Frühjahr werden die Umweltbedingungen nach Ende der Frostperiode für Fortpflanzung und Jungenaufzucht günstig. Der Melatoninspiegel im Blut sinkt, die Zeit der Paarung und des Brütens beginnt.

Während die einen vor Energie strotzen, jammern andere über die Frühjahrsmüdigkeit. Gegen diese Schlaffheit kann man aber einiges unternehmen: Gebraucht werden dazu Vitamine, Vital- und Nährstoffe. Zusammen mit viel Bewegung im Freien - möglichst bei Tageslicht - sollten sich die Lebensgeister aus dem Winterschlaf wachrütteln lassen.

Die Zeit wird wieder umgestellt:

Bereits am 30. März, dem letzten Sonntag des Monats, steht eine weitere Umstellung an: Die Sommerzeit beginnt. Um 2.00 Uhr springen die Zeiger auf 3.00 Uhr. Erst Ende Oktober werden die gestohlenen 60 Minuten "zurückgezahlt". Bis dahin werden wir mit einem Extra-Stündchen Abendsonne belohnt.
 

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Sonnig, im Süden teils gewittrig, 20/32°

Häufig scheint zu Wochenbeginn die Sonne und es wird heiß. Über den Bergen und Hügeln des Landes tauchen einige Haufenwolken auf und es bilden sich immer wieder ein paar Schauer und Gewitter. Der Wind kommt meist mäßig aus West bis Südwest, im Süden ist der Wind abseits möglicher Gewitter nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 28 bis 36 Grad, am heißesten wird es ganz im Osten. Heute Nacht: In der Nacht ist es überwiegend gering bewölkt bis sternenklar. Letzte Schauerzellen über dem westlichen Bergland klingen meist bis Mitternacht ab. Der Wind weht schwach, in Niederösterreich, Wien und dem Nordburgenland mäßig aus West bis Nordwest. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 15 und 24 Grad, mit den höchsten Temperaturen ganz im Osten.
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