24. Oktober 2014 | 07:23 Uhr

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Nach Dauerregen

Donau-Pegel sinken wieder

Die Warngrenze der Donau wurde in der Nacht überschritten. Mittlerweile gibt es Entwarnung.

Schneemassen in den Bergen, Dauerregen im Innviertel und ansteigende Pegel an den Zuflüssen. Seit Donnerstag ist der Wasserstand der Donau angestiegen. In Korneuburg (NÖ) führt die Donau doppelt so Wasser wie sonst. Zu Mitternacht waren es über 6 Meter. Im Vergleich: Am Mittwoch betrug der Pegelstand nur drei Meter. In Mauthausen (OÖ) wurde die Warngrenze in der Nacht überschritten. Binnen weniger Stunden stieg der Pegel massiv an.

Aktueller Wasserstand in Mauthausen:

mauthausen_pegel.jpg © land-oberoesterreich.gv.at

Vor allem die Enns spülte enorme Wassermengen an. In Steyr, wo die Steyr und die Enns zusammenfließen, wurde schon am Donnerstag der Orts- und der Ennskai gesperrt. Die Hochwasservorwarnstufe wurde erreicht. Im Innviertel musste ein Abschnitt der Hackenbucher Landesstraße gesperrt werden, weil der Inn über die Ufer trat. In Bad Ischl regnete es fast 12 Stunden ohne Unterbrechung: Keller standen unter Wasser.

So sieht es derzeit an der Donau aus:

Diashow: So sieht es an der Donau aus

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Schloss Dürnstein
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Mauthausen
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Linz, Blick nach Alturfahr
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Grein
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Dürnstein
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Linz, neben dem Lentos

Mittlerweile Entwarnung:
In Niederösterreich wurde bereits in der Früh Entwarnung gegeben. In Krems musste der Hochwasserschutz zwar aufgebaut werden, die Situation beruhige sich aber. Die Pegel fallen wieder.

Auch in Oberösterreioch hat sich die Situation stabilisiert. Der Pegelstand am Inn war stark rückläufig, berichtete der Hydrografische Dienst des Landes. Die Donau-Zubringer Traun und Enns wiesen ebenfalls stark fallende Tendenzen auf. Auch die Pegelstände der Donau gingen deutlich zurück. Außerdem verspricht das Wetter am Freitag und auch an den folgenden Tagen eine deutliche Besserung: Es wird häufig sonnig und trocken.

Aktueller Wasserstand in Korneuburg:

korneuburg_pegel.jpg © noel.gv.at

Auch Experten vom Hydrografischen Dienst in Oberösterreich rechnen mit keinem dramatischen Donau-Hochwasser, erklärte Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) in einer Aussendung. Viele der nach der Flutkatastrophe 2013 geplanten Maßnahmen - wie neu eingerichtete Pegel und ein neuer Notfallplan für die Donau - seien schon in Betrieb und voll funktionsfähig und würden Daten liefern. "Jetzt hängt alles davon ab, wie stark die Wasserstände in den nächsten Stunden noch ansteigen und ob die Regenfälle wie prognostiziert zurückgehen", so Anschober.

VIDEO: Droht ein Hochwasser wie im Jahr 2013?

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Im W Regen, sonst Nebel&Sonne, 3/13°

Ein paar hartnäckige Wolkenfelder halten sich vor allem noch in der Landesmitte. Ansonsten scheint die Sonne, oft ist es auch wolkenlos. Meist ist es nur schwach windig. Die Temperaturen liegen am Nachmittag bei 10 bis 20 Grad, mit den höchsten Temperaturen ganz im Westen. Heute Nacht: Die Nacht auf Mittwoch bringt zunächst noch recht verbreitet sternenklare Verhältnisse, von Westen her treffen aber etwa ab Mitternacht vermehrt hohe und mittelhohe Wolkenfelder ein. Auch nach Osten zu macht sich zum Morgen ein Wolkenband bemerkbar. Regen ist meist nicht zu erwarten, höchstens in Vorarlberg kann es in der Früh erste Regentropfen geben. Im östlichen Flachland bilden sich morgens außerdem örtlich Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht nur schwach und kommt aus unterschiedlicher Richtung. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 7 Grad.
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