09. November 2015 | 09:41 Uhr

herbst6.jpg © Franz Neumayr

Prognose

Der Bilderbuch-Herbst geht weiter

Anhaltender Hochdruckeinfluss beschert uns Traum-Herbst im 20-Grad-Bereich

Ruhepause für Winterjacken und Wollmützen: In der kommenden Woche ist österreichweit spätestens ab Dienstag mit traumhaftem, äußerst mildem Wetter zu rechnen, lediglich der Montag kann nördlich der Alpen etwas Regen bringen, teilte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien zu ihrer Prognose für die nächsten Tage mit. Bilderbuch-Herbsttage seien zu erwarten.

Nachlesen: Sonntag war Rekord-Tag

Montag
Auflebender Westwind im Norden und Osten vertreibt am Montag die Nebelfelder oft rasch und vorübergehend ist es sehr sonnig. Im Tagesverlauf erreichen allerdings von Nordwesten her einige dichte Wolken das Land. Vor allem vom Tiroler Unterland bis ins westliche Niederösterreich kann es zu Regenschauern kommen. Generell wetterbegünstigt ist der Süden, dort ziehen höchstens einzelne harmlose Wolkenfelder durch. Der Wind bläst mäßig, in exponierten Lagen und auf den Bergen auch lebhaft bis kräftig aus West bis Nordwest, nur im Süden ist es schwach windig. Frühtemperaturen ein bis neun Grad, Tageshöchsttemperaturen zwölf bis 20 Grad.

Dienstag
Im Westen und Süden startet der Dienstag vor allem im Bodenseeraum sowie in Beckenlagen mit etwas Nebel und Hochnebel. Tagsüber setzt sich hier allerdings sehr sonniges Wetter durch. Im Norden und Osten hingegen scheint zwar auch häufig die Sonne, hier ziehen aber auch ein paar Wolkenfelder durch. Der Wind bläst zwischen Oberösterreich und dem nördlichen Burgenland recht lebhaft, auf den Bergen auch kräftig aus West, sonst ist es meist nur schwach windig. Frühtemperaturen je nach Wind zwei bis 13 Grad, Tageshöchsttemperaturen 14 bis 20 Grad.

Mittwoch

Nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Osten ist es am Mittwoch zeitweise veränderlich bewölkt, insgesamt überwiegt nach Auflösung morgendlicher Nebelfelder im Süden sonniges, vielfach auch wolkenloses Wetter. Der Westwind bleibt vor allem am Alpenostrand und im Donauraum lebhaft. Frühtemperaturen je nach Wind ein bis elf Grad, Tageshöchsttemperaturen überdurchschnittlich mild, mit 13 bis 20 Grad.

Donnerstag

Mit anhaltendem Hochdruckeinfluss im Ostalpenraum halten sich am Donnerstag während der Morgenstunden regional Nebel und Hochnebel. Tagsüber überwiegt aber dann meist der Sonnenschein mit nur harmlosen, hohen Wolkenfasern. Der Westwind frischt im Donauraum und am Alpenostrand mäßig bis lebhaft auf. Frühtemperaturen null bis acht Grad, Tageshöchsttemperaturen 14 bis 18 Grad.

Freitag

Der Hochdruckeinfluss schwächt sich zu Ende der Arbeitswoche leicht ab. Es bleibt aber insgesamt sonnig und in allen Höhen zu mild. Über den alpinen Becken und dem östlichen Flachland steigt jedoch die Neigung zu beständigem Hochnebel an. Schwach windig. Frühtemperaturen null bis sieben Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel neun bis 19 Grad.

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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