03. Februar 2019 | 15:23 Uhr

Schnee dachlawine Winter Oberösterreich © Symbolbild/APA/FF-KREMSMÜNSTER

Einer musste reanimiert werden

Dachlawine begrub zwei Männer unter sich

Beim Abschaufeln einer Skihütte wurden die beiden in Kärnten von den Schneemassen mitgerissen.

Eine Dachlawine hat am Sonntag am Nassfeld bei Hermagor zwei Männer mitgerissen und verschüttet. Die beiden hatten eine Skihütte abgeschaufelt, als sich die Schneemassen lösten. Einer der beiden wurde zur Gänze vom schweren Schnee begraben. Er wurde reanimiert und ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

Einer der Männer wurde bis zur Brust verschüttet, der zweite, laut einem Online-Bericht der "Kleinen Zeitung", ein 28-jähriger Mitarbeiter der Skihütte, lag rund zehn Minuten unter dem Schnee. Gäste begannen sofort mit dem Ausgraben des Verschütteten. Die Rettungskräfte mussten den Mann reanimieren, nach knapp einer Stunde zeigte er wieder Lebenszeichen. Anschließend wurde er mit dem Akja zum Rettungshubschrauber gebracht, der trotz des dichten Nebels den Flug nach Klagenfurt riskierte. Der zweite vom Schnee mitgerissene Mann kam mit dem Schrecken davon. Nähere Details zu dem Unglück waren vorerst nicht bekannt.

 

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Unbeständig, im S und SO trocken 3/12°

Im Osten und am Alpenostrand schließen sich letzte Wolkenlücken rasch und von Tirol, von Vorarlberg sowie von Salzburg breitet sich Regen im Laufe des Nachmittags auf alle Landesteile aus. Am längsten trocken bleibt es südlich des Alpenhauptkammes sowie im Südosten Österreichs. Mit den Niederschlägen sinkt die Schneefallgrenze langsam auf Lagen unter 2000m Seehöhe. Der Wind weht zunächst in der Osthälfte teilweise lebhaft aus Südost bis Süd. Bis zum Abend dreht der Wind schließlich zunehmend auf westliche Richtungen und lebt nördlich des Alpenhauptkammes sowie von Oberösterreich ostwärts deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 8 und 14 Grad. Heute Nacht: Eine Kaltfront zieht mit dichten Wolken in der Nacht auf Montag von West nach Ost über Österreich und sorgt bis Mitternacht verbreitet für Regen und Regenschauer. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf Lagen zwischen 1700 und 1200m Seehöhe ab. Während der zweiten Nachthälfte lässt schließlich von Westen der Niederschlag nach und die Wolken beginnen aufzulockern. Vor allem am nördlichen Alpenrand ist jedoch noch bis zum Morgen mit Regen und Regenschauern zu rechnen. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht nördlich des Alpenhauptkammes, im Norden und Osten sowie in den Tälern im Süden mäßig bis lebhaft, in der Höhe auch stark. Die Tiefsttemperaturen 0 bis 9 Grad.
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