23. Oktober 2015 | 08:00 Uhr

sonnblick-4.jpg © ZAMG

Prognose

Atlantik-Front brachte Neuschnee und Regen

Front eines Tiefs über Skandinavien zog über Österreich hinweg.

Ein Atlantiktief erreichte Österreich am Donnerstagnachmittag und brachte bis Freitagvormittag Neuschnee und Regen.

Der Schwerpunkt des Niederschlages lag am nördlichen Alpenrand und Alpenvorland. Der meiste Regen fiel in Salzburg und im Salzkammergut: Die Stadt Salzburg meldete 6,5 Liter Regen pro Quadratmeter, die Wetterstation am Kolomannsberg (OÖ) 6,3 Liter. In Mondsee und Bad Ischl fielen 4-6 Liter.

Einiges an Neuschnee kam am Sonnblick hinzu - am Freitag war dort die Schneehöhe bereits auf 1,19 Meter angewachsen.

Doch Freitagmorgen zeigte sich auf den Gipfeln bereits die Sonne. Die darunter liegende Wolken- und Nebeldecke löst sich im Tagesverlauf auf, am Wochenende wird es sonnig und mild. >> Lesen Sie mehr: Nach Regen und Schnee kommen 20 Grad

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Störungseinfluss bringt von Westen zahlreiche dichte Wolken. Mit diesen regnet es bei einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1200m Seehöhe zunächst noch im Osten und Südosten. Im Laufe des Nachmittags setzt schließlich von Vorarlberg bis Salzburg und Oberösterreich neuerlich Niederschlag ein, der sich hier bis zum Abend deutlich intensiviert. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher lediglich in Kärnten und Osttirol. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Die Nachmittagstemperaturen 7 bis 13 Grad. Heute Nacht: Mit einer nordwestlichen Strömung stauen sich zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich in der Nacht auf Dienstag viele dichte Wolken. Bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und etwa 800m Seehöhe regnet und schneit es hier außerdem teilweise stark. Überall sonst gibt es hingegen bei wechselnder Bewölkung vor allem in Osttirol, aber auch von Oberösterreich ostwärts einzelne lokale Regen- oder Schneeregenschauer. Der Wind aus West bis Nord weht in den Föhntälern im Süden sowie teils im Osten mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. Die Tiefsttemperaturen umspannen minus 2 bis plus 5 Grad.
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