21. Juli 2019 | 10:12 Uhr

Großglockner © Getty Images

Rettungseinsatz

4 Bergsteiger bei Blitzschlag am Großglockner verletzt

Polen wurden vom Gewitter überrascht - Blitz schlug in der Nähe ein 

Vier Alpinisten aus Polen sind am Samstag in der Nacht am Großglockner bei einem Blitzschlag verletzt worden, zeitweise sollen zwei der Bergsteiger bewusstlos gewesen sein. Sie befanden sich laut Medienberichten gegen 21.30 Uhr in einem versicherten Stahlseil 100 Meter unterhalb der Erzherzog-Johann-Hütte, die auf 3.454 Metern Höhe liegt.
 
Die Bergsteiger setzten zwar einen Notruf ab, aufgrund des starken Gewitters war es aber zu gefährlich, die drei Männer und eine Frau zu bergen. Bergretter, die sich auf der Hütte befanden, gelangten daher erst zu den Verletzten, als sich das Wetter beruhigte. Sie blieben über Nacht in der Erzherzog-Johann-Hütte und wurden am Sonntagfrüh ins Lienzer Krankenhaus gebracht.

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Unbeständig, im W etwas sonniger, 5/10°

Der Tag startet fast überall wolkenverhangen. Zudem regnet es zwischen dem Tiroler Unterland im Westen und dem Südburgenland im Osten sowie dem Salzkammergut im Norden teils länger anhaltend. Im weiteren Tagesverlauf lockert es dann von Westen und Nordwesten her allmählich auf und die Sonne kommt dort noch hervor. Weiter im Süden und ganz im Westen sind bis zum Abend weitere Schauer möglich. Die Schneefallgrenze befindet sich in höheren Mittelgebirgslagen, meist also zwischen 1000 und 1500m Seehöhe, wobei sie im Süden tendenziell etwas höher liegt. Der Wind weht besonders an der Alpennordseite mäßig, mitunter auch lebhaft, aus West. Überall sonst weht schwach bis mäßiger Wind aus West bis Nord. Frühtemperaturen 2 bis 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen nur 7 bis 14 Grad.
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