10. März 2017 | 12:31 Uhr

jamtalhuette4.jpg © LWD Tirol

Lawinen-Gefahr

160 Skifahrer von Hütte ausgeflogen

Tourengeher saßen auf der Jamtalhütte fest - Abfahrten wegen Lawinengefahr zu gefährlich.

Rund 160 Personen sind am Freitag von der 2.165 Meter hoch gelegenen Jamtalhütte nahe Galtür (Bezirk Landeck) in Tirol wegen der Lawinengefahr auf eigenen Wunsch ausgeflogen worden. Eine selbstständige Abfahrt der Skitourengeher wäre zu gefährlich gewesen, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Die Wintersportler hätten private Hubschrauber organisiert, weil sie nicht warten wollten, bis sich die Situation entschärft. "Die Leute wollten wieder nach Hause, weil Wochenende ist und weil sie am Montag wieder arbeiten müssen", meinte die Polizistin.

Auch zwei alpine Einsatzgruppen der Exekutive waren auf der Hütte, weil sie dort eine Übung absolvierten. Sie wurden ebenfalls ausgeflogen, da sie aufgrund der angespannten Lawinensituation "gebraucht werden". Die Jamtalhütte selbst, ein traditionell beliebter Stützpunkt für Skitourengeher, sei nicht gefährdet, hieß es.

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