16. November 2011 | 09:00 Uhr

Nebel © APA

S31 stundenlang gesperrt

Nebelchaos: Massencrash im Burgenland

Acht Autos und ein LKW rasten ineinander. Der Grund: Nebel, Tempo, Glatteis.

Keine Verletzten, aber zahlreiche Blechschäden lautet die Bilanz einer Massenkarambolage, die sich Mittwoch früh auf der S31 im Bezirk Oberpullendorf ereignet hat. "Ein Pkw ist im Brückenbereich zwischen Stoob und Neutal in Fahrtrichtung Norden mit einem Lkw zusammengestoßen", so ein Polizist zur APA. Danach sei es vermutlich aufgrund von sehr dichtem Nebel und Glatteis zu Folgeunfällen mit weiteren sieben Pkw gekommen.

Grund für die Massenkarambolage dürfte laut Polizei eine gefährliche Kombination von starkem Nebel, Glatteis und unangepasster Geschwindigkeit gewesen sein. Davor warnen auch die Autofahrerclubs: Bei Eis auf der Fahrbahn muss die Geschwindigkeit um 70 Prozent reduziert werden, damit der Bremsweg sich nicht ändert, hieß es in einer Aussendung des ÖAMTC.

Gefährliches November-Wetter
Auch der ARBÖ verwies am Mittwoch anlässlich des Unfalls im Mittelburgenland auf die Gefahren, die das November-Wetter mit sich bringt. Um diese so gering wie möglich zu halten, solle man laut ARBÖ-Expertin Gabriele Lechner ein paar Tipps beachten: Die Fahrzeugbeleuchtung überprüfen und einstellen lassen, das Fahrzeug möglichst rechts halten und den Sicherheitsabstand von mindestens drei Sekunden einhalten bzw. vergrößern.

 Außerdem sei es wichtig, das Abblendlicht einzuschalten und Nebelleuchten nur bei schlechtester Sicht zu verwenden. Sollte das Auto bei rutschiger Fahrbahn ins Schleudern geraten, solle man nicht bremsen, sondern das Lenkrad gerade halten und auskuppeln.

Die S31 war während der Aufräumarbeiten von etwa 7 bis 9.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde über die B50 umgeleitet. Verzögerungen habe es laut Exekutive keine gegeben. Polizei, die Feuerwehren Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl sowie die Straßenmeisterei waren im Einsatz.
 

Seite 2: Der Live-Ticker zum Nachlesen

 

11:35 Uhr: Eiskasten Österreich
Im ganzen Land herrschen Minustemperaturen. Am kältesten ist es derzeit im Waldviertel: Dort werden minus 3,1 Grad gemessen.

11:11 Uhr: Gefährlicher Mix: Glatteis, Nebel, Rasen
Jetzt werden erste Details der Massenkarambolage im Burgenland bekannt: Außer dichtem Nebel mit Sicht unter 10 Metern war wohl auch Glatteis schuld an dem Crash. Die beteiligten Fahrzeuge waren zudem viel zu schnell unterwegs. Glücklicherweise wurde bei dem schweren Unfall niemand verletzt.

11:01 Uhr: Schwechat: Dutzende Verspätungen
Die Situation am Flughafen Wien-Schwechat ist derzeit nach wie vor angespannt. Alle Flüge (sowohl Ankunft und Abflug) haben derzeit Verspätung. Im Schnitt circa eine Stunde.

10:19 Uhr: Dichter Nebel auch in Wien
Die Bundeshauptstadt ist heute grau in grau. Die Aussichten, dass sich der Nebel lichtet, sind schlecht. Auch in Niederösterreich ist er sehr beständig; er wird voraussichtlich den ganzen Tag Bestand haben.

09:43 Uhr: Minütliche Wetter-Updates finden Sie hier:

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09:18 Uhr: Chaos auch in Schwechat
Auch der Flughafen kämpft mit der Nebelwand in Österreich. Fast alle Flüge sind verspätet. Besonders hart hat es das ÖFB-Team getroffen: Es sitzt derzeit in der Ukraine fest. Wie es mit Arnautovic & Co. weitergeht, wann das Team nach Hause kommt, können Sie hier in unserem LIVE-TICKER verfolgen >>>

09:16 Uhr: Keine Verletzten
Wie durch ein Wunder gibt es bei dem Unfall auf der S31 keine Verletzten.

09:14 Uhr: S 31 gesperrt
Aufgrund der schwierigen Bergungsarbeiten bleibt die Schnellstraße mindestens bis 10:00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird über die B50 umgeleitet.

09:00 Uhr: Massenkarambolage
Gleich acht Pkw, ein Polizeiauto und ein Lkw sind in einen Massencrash auf der S31 im Bezirk Oberpullendorf verwickelt. Alle Infos jetzt LIVE.

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Oft sonnig, etwas Nebel, 4/14°

Ein paar hartnäckige Wolkenfelder halten sich vor allem noch in der Landesmitte. Ansonsten scheint die Sonne, oft ist es auch wolkenlos. Meist ist es nur schwach windig. Die Temperaturen liegen am Nachmittag bei 10 bis 20 Grad, mit den höchsten Temperaturen ganz im Westen. Heute Nacht: Die Nacht auf Mittwoch bringt zunächst noch recht verbreitet sternenklare Verhältnisse, von Westen her treffen aber etwa ab Mitternacht vermehrt hohe und mittelhohe Wolkenfelder ein. Auch nach Osten zu macht sich zum Morgen ein Wolkenband bemerkbar. Regen ist meist nicht zu erwarten, höchstens in Vorarlberg kann es in der Früh erste Regentropfen geben. Im östlichen Flachland bilden sich morgens außerdem örtlich Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht nur schwach und kommt aus unterschiedlicher Richtung. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 3 und plus 7 Grad.
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