19. Dezember 2010 | 11:04 Uhr

Weihnachtsmann © Reuters

Bis Heilig Abend

Nächste Woche taut es auf

Es wird wärmer - doch die Chance auf Weiße Weihnachten bleibt.

Auch wenn derzeit Österreich unter einer weißen Schneedecke liegt, beginnt die kommende Woche mit einer milden Südwestströmung, die verbreitet Tauwetter und Südföhn bringt. Allerdings prognostiziert die ZAMG für Weihnachten, also zum Wochenende hin, eine neue Abkühlung.

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Montag
Südlich des Alpenhauptkammes lösen sich am Montag die Nebelfelder meist auf, dann überwiegt der Sonnenschein. Von Vorarlberg bis ins südliche Niederösterreich ziehen immer wieder Wolken durch und es regnet ab und zu. Dadurch kann es zu Glatteis kommen. Im Norden und Osten bleibt es bei dichten Wolken und Hochnebel eher trüb. In der Höhe wird es deutlich milder, in den Niederungen halten sich jedoch weiterhin Kaltluftseen. Dementsprechend groß sind die Temperaturunterschiede: In der Früh wird es zwischen minus zwölf und minus zwei Grad geben, tagsüber werden dann minus zwei bis plus sechs Grad erreicht.

 Dienstag

Am Dienstag halten sich in den Niederungen oft Nebel oder Hochnebel. Auf den Bergen wechseln Sonne und Wolken einander ab, an der Alpennordseite wird es föhnig. Die Höchstwerte werden zwischen minus zwei bis plus sechs Grad betragen, mit Föhn bis zu plus acht Grad.

Mittwoch

Entlang der Alpennordseite scheint am Mittwoch föhnbedingt häufig die Sonne. Über dem Flachland, speziell in der Osthälfte halten sich hingegen teils zähe Hochnebelfelder. Von Südwesten her ziehen vermehrt Wolkenfelder auf, die besonders in Richtung Osttirol und Kärnten Regen bringen. Örtlich ist dadurch Glatteis möglich. Frühtemperaturen: minus fünf bis plus vier Grad - Höchstwerte: null bis elf Grad, mit Föhn teilweise auch darüber.
Donnerstag
Mildes Tauwetter stellt sich am Donnerstag ein, speziell im Bergland ist mit teils kräftigem Südföhn zu rechnen. Häufig zeigt sich die Sonne, sonst ist es wechselnd bis stark bewölkt, teils auch trüb durch Hochnebel. Im Südwesten kann es zeitweise regnen, wobei die Schneefallgrenze nahe 2.000 Meter liegt. Im Tagesverlauf bricht der Föhn jedoch im Westen zusammen und allmählich setzt Regen ein, wobei die Schneefallgrenze rasch sinkt. Die Frühtemperaturen liegen bei minus vier bis plus sieben Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei ein bis zwölf GradFreitag
Am Heiligen Abend zieht von Westen her eine Kaltfront über Österreich und bringt verbreitet kühles und feuchtes Wetter. Die Schneefallgrenze sinkt aus heutiger Sicht allmählich wieder bis in tiefe Lagen. Anfangs ist allerdings besonders in den Niederungen mit Regen oder Schneeregen zu rechnen. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen minus drei und plus acht Grad.
 

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Im W+N etwas Schnee, sonst zeitweise Sonne. -12°/-2°

Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich bliebt der Himmel die meiste Zeit wolkenverhangen und es schneit immer wieder, am meisten in Tirol und Vorarlberg. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze und mitunter kann sich in Vorarlberg auch etwas Regen dazumischen, lokal kann dann auch Glatteis nicht ausgeschlossen werden. Weiter im Osten und im Süden bleibt es vorläufig noch niederschlagsfrei und es beginnt erst in der Nacht zu schneien. Tagsüber kommt noch zeitweise die Sonne hervor. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. Nachmittagstemperaturen minus 4 bis plus 3 Grad. Heute Nacht: In der Nacht breiten sich die Wolken weiter aus und an der Alpennordseite schneit es zunächst, in Vorarlberg und Tirol mischt sich zeitweise auch schon vor Mitternacht etwas Regen dazu. In Salzburg, Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich intensiviert sich der Niederschlag und vor allem in Oberösterreich setzt sich in der Höhe etwas mildere Luft durch und nach Mitternacht geht auch hier der Niederschlag zeitweise in Eisregen oder Regen über. Wo es regnet muss zumindest stellenweise mit Glatteis gerechnet werden. Weiter im Osten und im Süden schneit es vorerst nur wenig. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West, mit der Front lebt er teils noch weiter auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis plus 1 Grad.
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