15. Mai 2011 | 09:10 Uhr

glockner_schnee.jpg © Großglockner Hochalpenstraße

Kettenpflicht

Eisheilige bringt Regen, Schnee & Kälte

Schneefall in den höheren Lagen sorgt für Kettenpflicht auf Passstraßen.

Die „kalte Sophie“ wird leider auch heuer ihrem Namen gerecht. Die letzte der fünf „Eisheiligen“ zog in der Nacht auf Sonntag mit Regen und Sturm über Österreich. Mit kräftigem Nordwestwind purzelten die Temperaturen in den Keller. Es gibt heute maximal 6 bis 15 Grad. Die Schneefallgrenze sinkt mancherorts auf 1.200 Meter.

Wetter spielt verrückt
Ein 50 bis 80 Meter breiter Tornado zog am Samstag durch den burgenländischen Ort Müllendorf eine Spur der Verwüstung. Mehr Informationen finden Sie hier!

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Kettenpflicht
Starker Schneefall sorgt für Probleme auf einigen Passstraßen in Kärnten, Vorarlberg und Steiermark. Die Sölkpassbundesstraße (L704) wurde zwischen Stein und Baierdorf in beiden Richtungen gesperrt. Auf der Großglockner Hochalpenstraße wurde eine Sperre für Motorräder verhängt. Für alle anderen hieß es Ketten anlegen. In Vorarlberg waren die Albergbundesstraße (B197) sowie die Lechtalbundesstraße (B 198) nur noch mit Winterausrüstung befahrbar, so der ARBÖ abschließend.

Diashow: Wintereinbruch mitten im Mai

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Wintereinbruch in Tirol
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Wintereinbruch in Tirol
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Turracher See
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Ehrwalderalm
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Planneralm
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Söll
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Axamer Lizum
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Eggalmtux

Bald wieder 24 Grad.
Die Niederschlagsmengen fallen mit 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter stellenweise heftig aus. Doch so schnell, wie „Sophie“ gekommen ist, macht sie sich wieder davon. Bereits Montag werden die Schauer seltener und es wird wieder milder. Die Quecksilbersäule klettert auf bis zu 18 Grad. Der Winter zieht sich endgültig zurück. Täglich wird es wärmer. Ab Mittwoch kommt das frühsommerliche Wetter zurück. Bei Südwind werden angenehme 24 Grad erwartet.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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