14. Juni 2017 12:02
Riesen-Aufnahme von Sternfabrik
© ESO

Astronomie

Riesen-Aufnahme von Sternfabrik

Europäische Südsternwarte ESO zeigt drei Nebel im Sternbild Schütze.

Der europäischen Südsternwarte ESO ist eine spektakuläre Aufnahme einer gigantischen kosmischen Sternfabrik gelungen. Das am Mittwoch veröffentlichte Bild zeigt drei Gas- und Staubnebel: Der Adler- und der Omeganebel sowie die lichtschwache, leuchtende Wolke mit der Katalognummer Sharpless 2-54.

Die drei Objekte gehören zu einem riesigen Komplex, in dem neue Sonnen entstehen, wie die ESO an ihrem Hauptsitz in Garching bei München mitteilte. Die drei Nebel im Sternbild Schütze liegen rund 7.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und schillern angeregt vom Licht der jungen Sterne rot bis pink, der typischen Farbe wasserstoffreicher Regionen.

Das Bild zeigt feinste Details der kosmischen Sternfabrik und wurde aus mehreren Dutzend Einzelaufnahmen der Großbildkamera OmegaCAM am VLT Survey Telescope (VST) der ESO in Chile zusammengesetzt. Es enthält rund 3,3 Milliarden Bildpunkte (3,3 Gigapixel) und ist damit den Angaben zufolge eines der größten Bilder, die bisher von der ESO veröffentlicht wurden.

>> Bild in Originalgröße als Download (auf der ESO-Seite)




 

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Yamase / Blizzards / Burane / Pamperos: bei allen vieren handelt es sich um Winde, die mit heftigen Kaltlufteinbrüchen einhergehen. Vom Blizzard ist Nordamerika betroffen. Blizzardwarnung wird ausgegeben, wenn zu erwarten ist, dass Winde mit mehr als 15.5 m/s und heftiger Schneefall die Sichtweite unter 140 m herabsetzen. In Ostrussland und Sibirien heissen derartige Ereignisse Burane, die Südamerikaner nennen sie Pamperos und in Japan heissen sie Yamase. All diesen Gegenden ist gemeinsam, dass die Gebirge (die Rocky Mountains, die Anden, die japanischen Inseln) Nord-Süd verlaufen und damit den Winden aus der kalten Polarregion frei Bahn in die Subtropen geben, wo sie auf feuchtwarme Luft treffen. Südeuropa und Indien dagegen sind von den Alpen bzw. vom Himalaya geschützt.
 

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