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10. September 2018 09:31
Hurrikan 'Florence' nimmt Kurs auf die USA
© AFP

Wirbelsturm

Hurrikan 'Florence' nimmt Kurs auf die USA

Der extrem gefährliche Wirbelsturm trifft am Donnerstag auf den Südosten der USA.

Hurrikan "Florence" hat über dem Atlantik an Stärke zugelegt und rückt langsam auf die USA vor. Mit Windgeschwindigkeiten von 150 Kilometern pro Stunde lag das Zentrum Montagfrüh (0500 MESZ) rund 1.100 Kilometer südöstlich von Bermuda und bewegte sich mit elf Kilometern pro Stunde westwärts, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) in Miami (Florida) mitteilte.
 
Er soll die Südostküste der USA am Donnerstag erreichen. Er könne sich dabei zu einem "extrem gefährlichen" Wirbelsturm entwickeln, warnten die Meteorologen. In den US-Bundesstaaten North Carolina, South Carolina und Virginia war vorsichtshalber schon am Sonntag der Notstand ausgerufen worden. Die Tropenstürme im Atlantik und Pazifik werden jedes Jahr in alphabetischer Reihenfolge benannt. "Florence" ist damit erst der sechste der Saison, die am 1. Juni begann.
 

Sturmtief kann vernichtend sein 

Die Wirbelstürme können nur über warmen Meeren entstehen und kommen durch das Zusammentreffen mehrerer Bedingungen zustande: warmes Meerwasser von mindestens 26,5 Grad Celsius, genügend Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre und ein tropisches Tief mit kreisenden Winden. Diese mit Wasserdampf beladene Luft führt zu Wolkenbildung und Gewittern, die mit zunehmender Wärme und Feuchtigkeit immer heftiger werden. Die potenziell vernichtenden Sturmtiefs erreichen einen Umfang von 300 Metern bis zu tausend Kilometern.

Von einem Hurrikan ist die Rede, sobald die Windgeschwindigkeit 118,4 Stundenkilometer erreicht. Je nach Windstärke und erwarteten Schäden werden die Stürme dann in fünf Kategorien unterteilt. Die mit einem Hurrikan einhergehenden starken Winde, Wellen und Regenfälle können zu Sturmfluten und Überschwemmungen führen.
 



 

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Die Verwendung von Radar zur Ortung von Wolken und Niederschlag sowie von Radiosonden im Höhenwetterdienst. Das Radar (''radio detection and ranging'') hat sich in der Meteorologie zur Erfassung und Kurzfristvorhersage von Niederschlagsgebieten ausgezeichnet bewährt. Es beruht auf dem Prinzip, daß ein vom Gerät ausgesandter elektromagnetischer Impuls von den fallenden Niederschlagsteilchen, d.h. von Regentropfen, Schneeflocken, Graupel- oder Hagelkörnern zurückgestreut wird und somit ein Teil der abgestrahlten Energie vom Empfangsteil des Radars wieder aufgenommen und gemessen wird. Die Theorie zeigt, daß die Echointensität mit der Niederschlagsintensität und der Entfernung der Niederschlagsgebiete in der sog. Radargleichung verknüpft ist. Da sich die Entfernung aus der ( halben ) Laufzeit der Impulse zwischen Aussendung und Empfang ergibt und die Echointensität vom Gerät gemessen wird, läßt sich somit die Niederschlagsintensität mit der Radargleichung abschätzen. Außerdem kann die Zugbahn der Regengebiete und Schauerzellen auf dem Radarschirm laufend verfolgt und aus ihr die weitere Verlagerungsrichtung und Verlagerungsgeschwindigkeit bestimmt und für Kurzfristprognosen verwendet werden.
 
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