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15. Mai 2018 23:21
Hawaii: Vulkan steht vor Mega-Ausbruch
© APA/AFP/US Geological Survey/HO

Glühende Lava spritzt aus Rissen

Hawaii: Vulkan steht vor Mega-Ausbruch

Der Ausbruch des Kilauea in Hawaii wird immer intensiver: Kommt jetzt der große Knall?

Immer dramatischer wird die Lage am ausgebrochenen Kilauea-Vulkan am Big Island (Hawaii): Am Wochenende brach der mit 335 Metern bisher längste und aktivste Riss im Erdreich auf, glühende Lava wurde Dutzende Meter hoch in die Luft geschleudert. Der Lärm des entweichenden Gases hört sich an wie „ein startender Jumbojet“, so Anrainer. Stunden später entstand nahebei ein neuer Riss.

Explosion?

Doch es könnte schlimmer kommen – viel schlimmer: Befürchtet wird, dass im Krater des Kilauea die mit 1.400 Grad glühende Lava mit Grundwasser in Verbindung kommen könnte: Die Folge wäre eine gigantische Explosion, die das Gebiet um den Vulkan völlig verwüsten würde. Steine so groß wie Autos könnten Kilometer hoch in die Luft geschleudert werden, eine Aschewolke die Urlauber-Insel in eine apokalyptische Desasterzone verwandeln.

Aus derzeit insgesamt 18 Öffnungen quillt derzeit die Lava, 30 Gebäude wurden zerstört.

(bah)




 

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Bei grober Betrachtungsweise setzt die Bildung von Wassertröpfchen, also Kondensation, bei einer relativen Feuchtigkeit von 100% ein (Sättigung der Luft mit Wasserdampf). In Wirklichkeit sind diese Vorgänge jedoch wesentlich komplizierter. In absolut sauberer Luft kondensiert im Labor Wasserdampf erst bei einer relativen Feuchte von 800%! Derart hohe Übersättigungnen kommen in der Atmosphäre natürlich nicht vor. Die Meßwerte liegen bei 100% oder nur wenigen Prozenten darüber. Tatsächlich befinden sich in der Luft zahlreiche feste, flüssige und gasförmige Luftbeimengungen, wie aufgewirbelter Staub (auch von Vulkanausbrüchen), oder Salzteilchen. Sie gelangen durch Wind und Wellen aus der Meeresoberfläche in die Luft. Viele Partikel stammen aus Industrie, Kraftwerken und Hausbrand. Diese kleinen Partikel werden als Aerosolteilchen bezeichnet; ein Teil von ihnen fungiert durch ihre hygroskopischen Eigenschaften (Fähigkeit zur Wasseranlagerung) als Kondensationskerne. ''Reine'' Luft enthält etwa 1000 Kerne pro Kubikzentimeter, verschmutzte Luft in Großstädten oft das 100fache oder mehr.
 

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