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(Daten von 23:00 Uhr)
21. April 2017 07:59
Trotz Frost: Am Samstag öffnet das erste Freibad
© TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Nur für Hartgesottene

Trotz Frost: Am Samstag öffnet das erste Freibad

Das Schönbrunner Bad in Wien sperrt morgen auf - bei Regen und 12 Grad.

Das Becken ist voll, die Anlage bereit zum Saisonstart - und genau an dem hält das Schönbrunner Bad in Wien für Samstag trotz Schmuddelwetter fest.

"Seit 16 Jahren öffnen wir Ende April und wir werden es auch heuer so machen", erklärt Josef Ebenbichler im Gespräch mit ÖSTERREICH. "Die aktuelle Wassertemperatur liegt nur bei 16 Grad. Alle, denen das zum Schwimmen noch zu kalt ist, können unseren Fitness-, Sauna- oder Wellnessbereich nutzen", so Ebenbichler.

Städtische Bäder öffnen am 2. Mai
Seit Jahrzehnten öffnen Wiens städtische Freibäder am 2. Mai - bei Schönwetter teils schon früher. Heuer könnte der aktuelle Wintereinbruch dieser Tradition einen Strich durch die Rechnung machen.  Ziel sei es freilich schon, alle 17 Sommerbäder am 2. Mai zu öffnen. Es könnte allerdings sein, dass dann einzelne Becken - etwas das große, im Winter sanierte Sportbecken im Schafbergbad - oder Liegewiesen noch gesperrt bleiben.

Die Wetter-Prognose für das Wochenende in Wien

Am Samstag sind ein paar sonnige Wolkenlücken jederzeit möglich. Insgesamt nimmt aber die Bewölkung von Norden her zunächst weiter zu, mitunter regnet es leicht, in Schauern kurzzeitig auch etwas stärker. Im Laufe des Nachmittags klingen die Niederschläge wieder ab. Dazu bläst lebhafter, stellenweise auch recht kräftiger Westwind. Frühtemperaturen um 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen um 12 Grad.

Am Sonntag ziehen mit wechselnder Bewölkung vorerst noch einzelne kurze und leichte Regenschauer durch. Später kann sich aber mehr und mehr die Sonne durchsetzen. Der Wind bläst lebhaft, zeitweise auch kräftig aus West bis Nordwest. Frühtemperatur um 3 Grad, Tageshöchsttemperaturen dann bei 11 Grad.



 




 

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Europäischer Wettersatellit, der zu einem weltumspannenden Wettersatelliten-System gehört und am Schnittpunkt von Äquator und Null-Meridian (über dem Golf von Guinea) in 36 000km Höhe stationiert ist und die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit wie die Erde hat. Meteosat sendet halbstündlich im sichtbaren und infraroten Wellenlängenbereich Bilder zur Erde und ermöglicht die ständige Überwachung von etwa 60 Grad Nord bis 60 Grad Süd und von 60 Grad West bis 60 Grad Ost (fast ganz Europa und den Nordatlantik sowie ganz Afrika). Zusätzlich lassen sich aus den Infrarot-Daten die Temperaturen der Erdoberfläche, der Wasseroberflächen und auch der Wolkenoberflächen bestimmen. Mit ihrer Hilfe kann die vertikale Mächtigkeit der Wolken abgeschätzt, sowie die Windgeschwindigkeit in verschiedenen Luftschichten aus den Wolkenbewegungen ermittelt werden. Weiters verbreitet Meteosat als Relais-Station aufbereitete Bilder und andere Wetterinformationen. Der erste Meteosat (von der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt) wurde am 23. Nov. 1977 gestartet. Die Höhe seiner Flugbahn beträgt genau 35 870km, die Umlaufzeit des Satelliten ist somit genau identisch mit einer Erdumdrehung, nämlich 23 Stunden und 56 Minuten (1 Sterntag). Da die Satellitenbahn in der Äquatorebene der Erde liegt, gewinnt ein Beobachter auf der Erdoberfläche den Eindruck, der Satellit steht am Himmel still, d.h. er ist ''geostationär''. Ein geostationärer Satellit kann etwa ein Viertel der Erdoberfläche überwachen (ohne Überschneidungen). Ein System von 5 geostationären Satelliten kann somit die gesamte Erdoberfläche bis etwa 60° nördliche und südliche Breite kontinuierlich beobachten. Die Polgebiete können von sog. sonnensynchronen Satelliten überwacht werden (auf polnaher Umlaufbahn in etwa 700-1500km Höhe). Aus der ESA hervorgegangen ist eine eigene Organisation für die europäischen Wettersatelliten in Darmstadt: EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites).
 

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