10. März 2018 | 22:33 Uhr

Pollen © Getty Images

Eine Million Österreicher sind betroffen

Sonne lässt Pollen explodieren

Jubel über den Mini-Frühling hält sich bei Allergikern in Grenzen. Die Pollen explodieren.

Freud und Leid liegen für Pollen-Allergiker jetzt eng beieinander. Denn der Temperaturanstieg lässt die Pflanzen sprießen und die Pollen explodieren. Besonders wer empfindlich auf Blüten von Erle und Hasel reagiert, sollte bei Ausflügen und Spaziergängen aufpassen und Gegenden meiden, in denen Hasel (Waldränder) und Erle (Auen) wachsen.

Wind verteilt Pollen

Schon ab 10 Grad wird der Pollenflug extrem verstärkt. Der mäßige bis lebhafte Wind sorgt dafür, dass sich die Blüten noch weiter verteilen. Im Norden und Osten ist der Pollenflug jetzt besonders heftig. Ab Mitte März blühen auch Esche und Birke und sorgen bei noch mehr der rund eine Million Österreicher, die allergisch auf Pollen reagieren, für Beschwerden. Kinder sind besonders betroffen. Rund ein Viertel von ihnen leidet unter Beschwerden.

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Oft sonnig, später im W lokal gewittrig. 10°/28°

Zwischenhocheinfluss sorgt in vielen Landesteilen für einen sehr sonnigen Tag. Zeitweise zeigt sich keine Wolke am Himmel, durchziehende Schleierwolken bleiben harmlos. Nur zwischen Vorarlberg und dem Pinzgau machen sich in der zweiten Nachmittagshälfte einige Quellwolken bemerkbar, die örtlich für Schauer und Gewitter sorgen können, vor allem entlang des Alpenhauptkammes. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis Südwest. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen Werte zwischen 26 und 33 Grad, mit den höchsten Werten im Inntal.
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