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12. September 2017 07:44
Regen und Schnee - So wird das Wetter am Dienstag
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Aussichten

Regen und Schnee - So wird das Wetter am Dienstag

Meist trüb, vor allem im Süden Regen 11/15°. 

An der Alpensüdseite und in Alpenhauptkammnähe bleibt es voraussichtlich ganztägig trüb und regnerisch. Am Nordrand der Gebirge schneit es teilweise bis gegen 2000m Seehöhe herab. Auch im übrigen Österreich ist es mehrheitlich stark bewölkt mit zeitweiligem eher leichtem Regen, wobei am Nachmittag dann am ehesten im Norden zaghafte Auflockerungen erwartet werden. Der Wind weht oft mäßig bis lebhaft aus West, nur im Süden und inneralpin bleibt es eher windschwach. Frühtemperaturen 8 bis 15 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 19 Grad.


Detail-Prognose

Wien

Es bleibt überwiegend trüb mit zeitweiligem, meist jedoch nur leichtem Regen. Dazu bläst mäßiger, in freien Lagen auch lebhafter Westwind. Frühtemperatur um 13 Grad, Tageshöchsttemperatur um 17 Grad.

Niederösterreich

Ein umfangreicher Wolkenschirm überzieht weite Landesteile und bringt gebietsweise auch noch leichten bis mäßigen Regen. Zaghafte Auflockerungen sind am ehesten gegen Abend im Norden möglich. Der Wind weht oft mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen 11 bis 14 Grad, Tageshöchsttemperaturen 13 bis 18 Grad.

Burgenland

Aller Voraussicht nach bleibt es bis weit in den Tag hinein meist stark bewölkt und regnerisch. Am wenigsten regnet es im Norden, doch erst gegen Abend sind dort zaghafte Auflockerungen möglich. Der Wind bläst im Nord- und Mittelburgenland mitunter lebhaft aus Nordwest, im Süden eher nur schwach. Frühtemperaturen 12 bis 15, Tageshöchsttemperaturen nur 14 bis 18 Grad.

Oberösterreich

Am Dienstag überwiegen die Wolken. Vor allem in den südlichen Landesteilen regnet es zeitweise, am Nachmittag und Abend können auch in den anderen Regionen einzelne Regenschauer durchziehen. Gegen Abend lockern die Wolken von Westen her vermehrt auf, es bleibt aber noch bis in den Abend hinein unbeständig. Es weht mäßiger bis lebhafter Westwind. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 8 und 12 Grad, die Höchstwerte erreichen 13 bis 18 Grad.

Salzburg

Am Dienstag ist der Himmel meist stark bewölkt, es regnet zeitweise. In den Gebirgsgauen kann der Regen auch länger anhalten. Am Nachmittag wird es allmählich trockener, die Wolken lockern von Westen her vermehrt auf. Einzelne Regenschauer sind aber noch bis in den Abend hinein möglich. Es weht mäßig starker Westwind. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 7 und 11 Grad, die Höchstwerte erreichen 11 bis 17 Grad.

Steiermark

Am Dienstag gibt es meist noch Wolken, vorübergehend lockert es regional aber auch sonnig auf. Nach eher trockenen Stunden zu Beginn werden im Laufe des Vormittages die Regenschauer erneut häufiger. Der meiste Niederschlag wird im Oberen Murtal erwartet, kaum regnen wird es wahrscheinlich ganz im Norden sowie im Osten der Steiermark. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1700 und 2200m Höhe. Mit mäßigem Wind aus Nord bis West erreichen die Temperaturen maximal 11 bis 19 Grad. Am Abend beginnen die Wolken von Nordwesten aufzulockern.

Kärnten

Am Dienstag bleibt es in Kärnten trüb und unbeständig. In Oberkärnten regnet es meist von der Früh weg und auch nach Osten zu muss man nach trockenen Phasen in der Früh tagsüber wieder mit Niederschlägen rechnen. Erst am Abend klingt der Regen von Westen wieder ab. Die Temperaturen steigen tagsüber nicht nennenswert an und liegen meist zwischen 10 und 15 Grad.

Tirol

Vormittags dürfte es in Nordtirol stark bis dicht bewölkt sein und es regnet noch verbreitet, am häufigsten am Alpenhauptkamm. Der Nachmittag bleibt zwar schaueranfällig, die Schauer werden aber seltener und über den Tälern dürfte auch zwischendurch die Sonne zum Vorschein kommen. Die Schneefallgrenze liegt um 2000m. In Osttirol vormittags noch anhaltender Regen, nachmittags Niederschlagsberuhigung. Tiefstwerte: 7 bis 11 Grad. Höchstwerte: 11 bis 15 Grad.

Vorarlberg

Vormittags dürfte es stark bis dicht bewölkt sein und es regnet noch recht häufig. Der Nachmittag bleibt zwar schaueranfällig, die Schauer werden aber seltener und zwischendurch dürfte auch die Sonne zum Vorschein kommen. Die Schneefallgrenze liegt um 1900m. Tiefstwerte: 7 bis 11 Grad. Höchstwerte: 12 bis 16 Grad.




 

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Ein lokaler, abwärts gerichteter Luftstrom unter einer Gewitterwolke, der in 300 ft über dem Boden eine Geschwindigkeit von 3,6 m/s überschreitet (Definition nach T. FUJITA und F. CARACENA). Extrem gefährlich für Flugzeuge im Landeanflug (und auch nach dem Start) wegen plötzlicher Änderungen der Gegenwind- Rückenwind- und Seitenwindkomponenten (Headwind-, Tailwind- und Crosswindkomponenten). Tritt i.d.R. bei Gewittern auf und ist ein starker Abwind, der eine gefährliche Böe am Erdboden bzw. in Bodennähe verursacht, die sich konzentrisch nach allen Seiten ausbreitet und das vorhandene Windfeld umkehren kann. Daher sind Böen eine der häufigsten Ursachen von Flugzeugabstürzen im Landeanflug bzw. auch in der Abflugphase. Gewitter mit so starken Abwinden treten in Teilen der USA und in Australien häufig auf, sind aber in Europa sehr selten. Die Gefährlichkeit besteht besonders darin, daß die Abwindzone meist nur 1-2km Durchmesser hat und plötzlich, innerhalb von 1-2 Minuten, entsteht. Nähert sich ein Flugzeug im unmittelbaren Landeanflug einer solchen Abwindzone, von der sich Böen konzentrisch nach allen Seiten ausbreiten, nimmt zunächst der Gegenwind zu, das Flugzeug steigt über den Gleitpfad. Durchfliegt das Flugzeug aber das Zentrum des Abwindschlauches, nimmt der Rückenwind plötzlich zu, das Flugzeug unterschreitet die Mindestgeschwindigkeit und stürzt ab, da 50-100m über dem Boden für Gegenmaßnahmen nicht mehr genügend Zeit bleibt. Rund um amerikanische Flugplätze wurden daher zahlreiche Windmesser aufgestellt, deren Daten ein Computer verarbeitet und bei plötzlicher Änderung des Windes entsprechende Warnsignale abgibt. Die Geschwindigkeitsänderungen können dabei enorm sein: 240km/h Maximum, zwei Minuten später 150 km/h aus entgegengesetzter Richtung; wenige Kilomer weiter werden zur selben Zeit nur 10 km/h gemessen! Ursache: Feuchte warme Luft steigt in der Gewitterzelle auf und wird rasch abgekühlt, so daß sich Eiskristalle bilden. Ein Gemisch aus Eis, Wasser und kalter Luft sinkt dann mit großer Geschwindigkeit zu Boden.
 
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