11. Mai 2017 | 08:41 Uhr

kt3.jpg © zeitungsfoto.at / Daniel Liebl

Tirol

Lawine reißt Tourengeher 150 Meter mit

Der Einheimische konnte von einem Begleiter nach zehn Minuten aus den Schneemassen befreit werden.

Ein Tourengeher ist am Mittwoch in den Ötztaler Alpen von einer Lawine erfasst und rund 150 Meter über felsiges Gelände mitgerissen worden.

Laut Polizei wurde der Verschüttete nach rund zehn Minuten von seinem Begleiter geborgen. Der Einheimische wurde mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus nach Zams geflogen.

Die beiden Tourengeher hatten kurz vor 10.00 Uhr im Gipfelbereich des 2.789 Meter hohen Arzkopfes eine etwa 40 Grad steile Rinne befahren. Dabei löste der erste ein Schneebrett aus und wurde mitgerissen. Sein Begleiter wurde von der Lawine nicht erfasst und blieb unverletzt.
 

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Süden und Osten Österreichs liegen am Dienstag in den Niederungen Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben oft auch am Nachmittag gering. Weiter im Westen und Norden überwiegt hingegen meist sonniges Wetter. Letzte Nebel lichten sich hier meist rasch. Von Westen tauchen jedoch bereits am Morgen erste dichtere Wolken auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach weiter in Richtung Osten ausbreiten und den Sonnenschein immer öfters trüben. Bis zum Abend kann es in Tirol und Vorarlberg außerdem mitunter leicht regnen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1500m Seehöhe. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Minus 6 bis plus 4 Grad in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit 3 bis 11 Grad erreicht, am wärmsten mit Nordföhn zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel.
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