11. Jänner 2017 07:40

Glatteis-Alarm in weiten Teilen Österreichs

Glatteis-Alarm in weiten Teilen Österreichs
© TZ ÖSTERREICH (Archiv)

In weiten Teilen des Landes ist heute Abend Glatteis möglich. Die Prognose im Detail:

Am Mittwoch zieht von Westen her eine Warmfront durch. Im Westen verdichten sich am Vormittag die Wolken und am Nachmittag setzt dort Schneefall ein, wobei sich in tiefen Lagen mit einsetzendem Westwind auch Regen dazu mischen kann. Vorsicht auf den Straßen: Der Regen trifft auf noch gefrorene Böden - damit gibt es lokal hohe Gefahr von Glatteis!

Erst in den Abendstunden breiten sich die Niederschläge, überwiegend in Form von leichtem Schneefall in Richtung Osten aus, davor zeigt sich hier tagsüber noch lange Zeit die Sonne. In der Nacht wird es dann auch im Osten stellenweise eisglatt.

Wo wird es glatt? Die Detail-Prognose für Ihre Region:

Wien
Sehr sonnig geht es durch den Tag. Erst ab dem späten Nachmittag ziehen von Westen her Wolkenfelder auf. In der Nacht schneit es leicht, dazu wird es langsam wärmer. Die Temperaturen steigen auf -2 bis +2 Grad, damit kann auch leichter Schneeregen oder Regen fallen. Vorsicht: In der zweiten Nachthälfte und Donnerstagfrüh besteht hohe Gefahr von Glatteis!

In den Morgenstunden klingt der Schneefall bzw. Regen ab. Mit auflebendem Westwind wird in der Folge spürbar mildere Luft in die Stadt gebracht. Die Temperaturen steigen bis auf +4 Grad.

Niederösterreich
Nach sonnigem Start ziehen am Nachmittag Wolken auf und abends setzt im Wald- und Mostviertel langsam leichter Schneefall ein. In der Nacht auf Donnerstag breitet sich der Schneefall von Westen her aus, in Lagen unter 500 Meter geht der Schneefall in Schneeregen oder Regen über. Höchste Glättegefahr besteht dabei im Mostviertel und im Industrieviertel!

In der zweiten Nachthälfte klingen die Niederschläge ab, nur im Mostviertel schneit es bis in die Morgenstunden weiter. Die Temperaturen steigen langsam, es wird deutlich milder, am Nachmittag hat es schon bis zu +5 Grad.

Burgenland
Verbreitet scheint die Sonne. Erst abends ziehen von Westen her dichte Wolkenfelder auf und in der Nacht auf Donnerstag setzt im Nord- und Mittelburgenland leichter Schneefall ein, der teilweise in Schneeregen übergeht. Besonders im Nordburgenland besteht rund um Mitternacht hohe Glättegefahr!

Zum Morgen hin lockern auch die Wolken auf und es greift lebhafter Westwind durch. Es bleibt trocken, und die Temperaturen steigen auf +1 bis +5 Grad.

Steiermark
Am Mittwoch überwiegt in der Steiermark sonniges Wetter, ab dem frühen Abend breitet sich von Westen her Schneefall aus. Es schneit vor allem im Norden, bei einer Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und 800 Meter. Der Schneefall kann bis zum Morgen teils in gefrierenden Regen übergehen, damit ist Straßenglätte möglich! Vorsicht vor allem im Ennstal!

Am Donnerstag schneit es noch in der Obersteiermark, die Schneefallgrenze pendelt zwischen 500 und knapp 1000 Meter. Tagsüber wird es mit lebhaftem bis stürmischem Nordwestwind deutlich milder, die Höchstwerte steigen auf +1 bis +4 Grad.

Oberösterreich
Am Mittwochnachmittag zieht von Westen her dichte Bewölkung auf. Im Innviertel ist ab dem frühen Abend mit Regen zu rechnen, weiter östlich schneit es noch bis in tiefe Lagen. Örtlich ist in der Nacht gefrierender Regen möglich, besonders im Salzkammergut, im Traunviertel und im Zentralraum! Bis Donnerstagvormittag ist lokales Glatteis im ganzen Bundesland möglich!

Am Donnerstag überwiegen dichte Wolken und oft regnet oder schneit es. Im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze merklich an und liegt am Nachmittag zwischen 600 und 800 Meter, im Mühlviertel teils noch tiefer. Der Westwind bringt mildere Luft, die Temperaturen steigen auf +1 bis +5 Grad.

Salzburg
Freundlich geht es durch den Mittwoch - bis zum Nachmittag, dann ziehen rasch dichtere Wolken aus West auf und bringen ab den Abendstunden Regen und Schneefall. Im Norden steigt die Schneefallgrenze auf 600 Meter, in tieferen Lagen ist hier gefrierender Regen möglich!

In der Nacht schneit es verbreitet, im Gebirge auch ergiebig. Im Flachgau ist unterhalb von 600 Meter mit Regen zu rechnen - hier kann es eisglatt werden.

Der Donnerstag bringt am Vormittag noch Regen und Schneefall entlang der Nordalpen, die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 800 Meter. Tagsüber können die Wolken aber häufiger auflockern und die trockenen Abschnitte werden mehr. Die Temperaturen steigen auf 0 bis +4 Grad.

Kärnten
Frostig und verbreitet sehr sonnig geht es durch den Tag. Am Abend ziehen dann von Westen her Wolken über Kärnten, im Norden ist mit Schneeschauern zu rechnen. Nach Mitternacht lockern die Wolken im Süden schon wieder auf.

Am Donnerstag klingen die leichten Schneeschauer im Norden bald ab. Tagsüber lockern die Wolken vorübergehend auf und es scheint zwischendurch länger die Sonne. Die Temperaturen liegen zwischen -2 bis +3 Grad, mit Nordföhn gibt es örtlich bis +7 Grad.

Tirol
Eine Warmfront schickt von Westen ausgedehnte Wolkenfelder, die sich nachmittags über ganz Tirol schieben. In den Abendstunden beginnt es leicht zu schneien.

Über Nacht fällt Schnee. In Kaltluftseen, in der die Warmluft in der Höhe schon greift, ist über Nacht Glatteis durch gefrierenden Regen möglich, vor allem in der ersten Nachthälfte!

Am Donnerstag kann es in der Früh noch Nebel und eventuell auch noch gefrierenden Regen geben. Ganz leichter Schneefall ist in der Früh auch in Osttirol möglich. Die Temperaturen steigen auf +1 bis +6 Grad.

Vorarlberg
Am Mittwochnachmittag trifft eine Warmfront ein, und in den Abendstunden setzt bei gleichzeitig stark auflebendem Wind Schneefall und Regen ein. Die Schneefallgrenze steigt recht rasch gegen 800 Meter, wodurch es in vielen Kaltluftseen zu Bildung von Glatteis kommen kann, das sich in die Nacht auf Donnerstag hineinziehen kann.

Der Donnerstag beginnt dann trüb, nass und windig. Es regnet bis auf 800 Meter hinauf. Noch am Vormittag beruhigt sich das Wetter und Regen und Schneefall lassen nach, es wird noch milder mit Höchstwerten von +3 bis +8 Grad.




 

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(engl. haze, mist; franz. brume). Trübung der Atmosphäre durch Wasserdampf und/oder Aerosole mit einer Minderung der Sicht auf 5 km oder weniger, jedoch nicht unter 1000 m. Beträgt dabei die relative Feuchtigkeit weniger als 80%, wird die Sichtbehinderung i.d.R. durch Lithometeore hervorgerufen und man spricht vom ''trockenen Dunst'' (haze), im METAR-Code mit HZ codiert, von engl. ''haze''. Beträgt die relative Feuchte mindestens 80%, wird die Sichtbehinderung hauptsächlich durch schwebende Wassertröpfchen oder Eiskristalle hervorgerufen; dies bezeichnet man als ''feuchten Dunst'' (mist), im METAR-Code mit ''BR'' codiert, von franz. ''brume''.
 

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