16. Juli 2017 23:45
3. Hitzewelle bringt 35 Grad
© TZOe Artner

Extreme Sahara-Hitze

3. Hitzewelle bringt 35 Grad

30 Grad und mehr ab heute – der Sommer ist wieder voll da, die Wüstenluft heizt uns ein.

Es geht weiter mit der Temperatur-Rekord-Jagd: Diese Woche überrollt uns die ­Sahara-Hitze. Österreich wird bei 35 Grad glühen. Nach dem kühlen Wochenende (nur 22 Grad am Samstag) ist das ein Comeback des Sommers mit voller Wucht. Es wird heißer als Rom (32 °) und Athen (31 °).

Die bisher dritte Hitzewelle des Jahres entstand in Nord­afrika. Die brennheiße Luft der Sahara-Wüste wurde in die Luft geschleudert und in 7 Kilometer Höhe nach Spanien transportiert. Im andalusischen Cordoba wurden 46,9 Grad gemessen. Am Sonntag machte sich die Wüstenluft auf den Weg zu uns. Ab heute wird die Hitze bei uns absinken, der Höhepunkt wird am Donnerstag erwartet.

An heißen Tagen verdoppeln Eissalons ihre Verkäufe

Extrem schwül. Eine Besonderheit: Die Luft wird extrem schwül werden und sich deswegen noch heißer anfühlen. Tipp der Meteorologen: Heute und morgen noch gut durchlüften, danach wird es nicht mehr möglich sein.

Jubelschreie sind aufgrund dieser Prognosen aus einigen Branchen zu hören.

  • Eissalons verzeichnen an ­extrem heißen Tagen ein ­Umsatz-Plus von 100  %.

  • Ansturm auf Ventilatoren und Klimaanlagen. Klima-Standgeräte werden im Einzelhandel mittlerweile um stolze 1.000 Euro verkauft.

  • Plus 50 % bei Mineralwasser im Vergleich zu kühleren Monaten.

So wird das Wetter nächste Woche

  • Heute: Ab Mittag erreicht uns die heiße Luftmasse.

  • Dienstag: Meist sonnig, im Westen später auch Gewitter.

  • Mittwoch: Sehr schwül, erster 
Regen im Westen.

  • Donnerstag: Heißester Tag, Hitzepol ist der Osten.

  • Freitag: Regen und Gewitter ziehen vom Westen ein.

  • Samstag: Wolken und Regen breiten sich langsam aus.




 

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Die Sonnenstrahlen werden auf ihrem Weg durch die Atmosphäre zur Erde an den Molekülen der Luft gestreut. Dabei ist die Streuung bei kürzeren Wellenlängen (blau) stärker als bei längeren (rot). Der Effekt ist umso größer, je reiner die Luft ist (wenig Staub und Wasserdampf). Die Luftteilchen lenken also am meisten das blaue Licht ab, am wenigsten das gelbe, fast gar nicht das rote. Das blaue Licht, das durch die Streuung aus seiner ursprünglichen Bahn gelenkt wird, trifft auf andere Luftteilchen und wird von ihnen weiter abgelenkt. Das Blau scheint so für den Beobachter auf der Erdoberfläche nicht direkt von der Sonne zu kommen, sondern aus allen Teilen des Himmelgewölbes. Morgens und abends ist der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre wesentlich länger, sodaß auch das gelbe Licht abgelenkt wird. So entsteht die gelbe bis rötliche Färbung des Morgen- und Abendhimmels und auch der Sonnenscheibe selbst. Ist die Luft stark wasserdampfhältig, verstärkt sich dieser Effekt und man spricht vom Abendrot. Die feuchte Luft (in den höheren Schichten) kann Wetterverschlechterung ankündigen.
 

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