16. Jänner 2013 | 08:10 Uhr

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Chaos

67 Zentimeter Neuschnee in Zagreb

Zagreb erlebt heftigsten Schneefall seit mehr als 80 Jahren.

Die Bewohner von Zagreb kämpfen gegen den tiefsten Schnee seit mehr als 80 Jahren. In der kroatischen Hauptstadt liege eine 67 Zentimeter hohe Schneeschicht, teilte am Dienstag eine Sprecherin des Wetterdienstes mit. "Das ist der höchste Wert seit 1929, als in den Aufzeichnungen 80 Zentimeter Schnee vermerkt sind."

Der Schnee fiel seit Sonntagabend ununterbrochen, das öffentliche Leben in der 800.000-Einwohner-Stadt ist inzwischen zum Stillstand gekommen. Etwa 1.000 Freiwillige halfen Feuerwehr und Rettungskräften bei dem Versuch, wenigstens die wichtigsten Straßen freizuhalten. Entwarnung gab es keine: Ab Mittwoch soll neuer Schnee fallen.

Ausnahmezustand auch in Japan
Ungewöhnlich heftiger Schneefall hat in weiten Teilen Japans für Chaos und Stillstand gesorgt. Im Osten des Landes seien innerhalb von neun Stunden acht Zentimeter Schnee gefallen, teilte am Dienstag das staatliche Wetteramt mit. So viel Schnee habe es zuletzt im Jänner 2006 gegeben. Auch in Tokio lag ungewöhnlich viel Schnee, der Verkehr kam auf vielen Straßen zum Erliegen. Laut einem Bericht des nationalen Fernsehsenders NHK wurden in der Hauptstadt und ihrer Umgebung fast 900 Menschen verletzt.

Die meisten Verletzten waren den Angaben zufolge ältere Menschen, die auf glatten Gehwegen ausrutschten. Außerdem habe es viele Verletzte bei Verkehrsunfällen gegeben, weil die Fahrer nicht an derart schwierige Bedingungen gewöhnt seien. In Tokio gibt es im Winter eigentlich immer etwas Schnee, selten aber liegt er wie derzeit zehn bis 15 Zentimeter hoch.

Wegen des Wetters mussten 4.300 Menschen die Nacht auf Dienstag auf dem Tokioter Flughafen Narita verbringen - die Zubringerzüge in die Stadt fuhren wegen des Schnees nicht.

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht heute tagsüber in abgeschwächter Form über Österreich. Am Nachmittag lockern die Wolken im Westen teils wieder auf, in der Osthälfte ist es mit verbreiteten Regenschauern stark bewölkt. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1500 und 1900m. Zwischenzeitliche Auflockerungen lassen Haufenwolken wieder anwachsen und neuerlich Regenschauer entstehen, im Südosten sind auch ein paar Blitze möglich. Der Wind aus West bis Nordwest und frischt im Donauraum lebhaft auf. Nachmittagstemperaturen 11 bis 18 Grad. Heute Nacht: Im Süden und Südosten halten sich noch Restwolken und anfangs gehen dort noch Schauer nieder. Sonst verläuft die Nacht vielfach gering oder veränderlich bewölkt. Zum Morgen hin bilden sich lokale Nebelfelder. Der Wind weht schwach. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 2 bis plus 5 Grad.
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