19. Juni 2025 | 14:33 Uhr

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Klimawandel

Studie warnt: Heftige Sommergewitter werden immer häufiger

Extreme Sommerregenfälle werden künftig in den Alpen häufiger und intensiver.  

Bei einer Klimaerwärmung um zwei Grad erwartet ein Forschungsteam eine Verdoppelung von kurzen, starken Sommerregenfällen im Alpenraum. Gewitter mit so starken Regenfällen, wie sie heute im Schnitt nur einmal in 50 Jahren vorkommen, gibt es dann alle 25 Jahre, wie eine am Donnerstag im Fachblatt "npj Climate and Atmospheric Science" veröffentlichte Studie zeigt.

Forschende der Universität Lausanne (Unil) und der Universität Padua (Italien) haben dafür Daten von knapp 300 Bergwetterstationen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich analysiert. In höheren Lagen fällt der Anstieg dabei laut der Studie stärker aus als in tieferen Lagen. Auch ein durchschnittlicher Temperaturanstieg von einem Grad könne schon problematisch werden, betonten die Forschenden in einer Mitteilung der Unil.

Alpenraum erwärmt sich schneller als globaler Durchschnitt

"Das plötzliche und massive Auftreten grosser Wassermengen verhindert deren Versickerung im Boden. Dies kann zu Sturzfluten und Murgängen führen, mit entsprechenden Schäden an der Infrastruktur und mitunter auch Todesfällen", sagte Studienerstautor Nadav Peleg. Es sei daher entscheidend, zu verstehen, wie sich diese Ereignisse mit dem Klimawandel entwickeln könnten, um geeignete Anpassungsstrategien zu planen - etwa durch den Ausbau der städtischen Entwässerungssysteme.

Grund für die Zunahme ist, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit speichern kann und die Gewitteraktivität so erhöht. Da sich der Alpenraum schneller erwärmt als der globale Durchschnitt, ist er besonders betroffen.

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Nebel, sonst sehr sonnig, 5/16°

Zwischenhocheinfluss sorgt zum Start in die neue Arbeitswoche zunächst für überwiegend sonniges Wetter. Allerdings können sich vor allem im westlichen Donautal, im Süden sowie generell in inneralpinen Becken und Tälern lokale Frühnebel zäh halten. Im Laufe des Nachmittags ziehen schließlich von Norden zunehmend dichtere Wolken auf und auch im Südosten muss sich die Sonne den Himmel immer öfters mit Wolken teilen. Die vorherrschende Windrichtung ist Nordwest bis Nord. Aus dieser weht der Wind schwach, in Ober- und Niederösterreich stellenweise mäßig. 0 bis 11 Grad in der Früh. Mit 11 bis 22 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht.
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