12. Oktober 2021 | 20:01 Uhr

Raurisertal Winter - Skiabfahrt auf top-präparierter Piste © TVB Rauris - Michael Gruber

Um 7 Grad zu kalt

Winter-Frühstart mit 30 cm Schnee

Selten Anfang Oktober: Wintereinbruch am Berg, viel Regen in den Niederungen. 

Prognose. Leuchtende Kinderaugen in vielen Familien. Über Nacht schneite es erstmals in vielen Regionen zwischen Vorarlberg und der Obersteiermark. Am tiefsten – also laut Prognosen von gestern bis auf 600 Meter hinunter – fielen die Schneeflocken in Nieder- und Oberösterreich.

Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee sollten jetzt auf den höheren Gipfeln liegen. Selbst höhere Täler sind erstmals in dieser Saison weiß eingefärbt. Auch die Skigebiete bekommen einiges ab: Obertauern ist schon seit Tagen „Winter Wonderland“.

Schuld am Winter-Wetter: »Finn« & »Oldenburgia«

Selten. Laut einer Auswertung von historischen Daten durch die Zamg gibt es in der ersten Oktoberhälfte unterhalb von 1.300 Metern nur alle zwei bis drei Jahre so viel Schnee wie jetzt.

An der Alpennordseite kann es heute und morgen auch untertags weiter schneien, aber die Schneefallgrenze steigt wieder über 1.000 Meter.
Die Temperatur ist mit maximal elf Grad um bis zu sieben Grad zu kalt für die Jahreszeit.

Freude herrscht auf den Gletschern. Sechs Skigebiete haben bereits offen. Bis zu 14 Lifte (Hintertuxer Gletscher) stehen pro Region für Skifahrer bereit.

Atlantik-Kälte. Den bisherigen Schnee brachte uns das Tiefdruckgebiet „Finn“, das über Skandinavien thront. Bald übernimmt „Oldenburgia“ das Kommando. Sie schickt uns dann noch mehr Kälte und Niederschläge vom Atlantik.

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Unter Zwischenhocheinfluss setzt sich in den meisten Landesteilen sonniges und trockenes Wetter durch. Vor allem im Südosten halten sich jedoch Störungsreste in Form von ein paar dichteren Wolken oder hochnebelartiger Bewölkung länger. Hier kann sich im Laufe des Nachmittags die Sonne nur langsam behaupten. Während der Abendstunden treffen schließlich von Westen erste dichtere Wolken einer Störung ein, die mitunter in Tirol und Vorarlberg lokalen Regen bringen. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus Ost bis Südwest bei Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 24 Grad. Die höchsten Temperaturen werden in den westlichen Landesteilen gemessen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag erreichen Wolken einer schwachen Störung von Westen Österreich und breiten sich bis zum Morgen langsam ostwärts aus. Während der Morgenstunden kann es vor allem in Tirol und Vorarlberg örtlich mitunter auch regnen. In Teilen der Steiermark sowie generell am Alpenostrand muss außerdem mit lokalen Nebelfeldern gerechnet werden. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Ost bis Süd sinken die Temperaturen auf plus 12 bis minus 2 Grad.
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