19. Februar 2022 | 18:50 Uhr

Kaltfront-Schnee.jpg © Getty

Störungszone

Nächster Sturm & Schnee-Walze im Anmarsch

Am Sonntag bahnt sich der nächste Sturm an und zum Wochenbeginn kann es wieder schneien.

Am Sonntag ziehen mit einer Warmfront viele Wolkenfelder durch und die Sonne kommt nur zeitweise etwas hervor, etwas häufiger im Süden. In der Früh und am Vormittag ist an der Alpennordseite und im Norden auch noch mit etwas Regen zu rechnen, die Schneefallgrenze steigt tagsüber gegen 1200m Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten am Nachmittag zeitweise auch kräftig aus West, nur im Süden bleibt es windschwach. Frühtemperaturen je nach Wind minus 5 bis plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 12 Grad.

Sturm-Warnung für Sonntag

Mit der nächsten Störungszone frischt vorübergehend wieder lebhafter bis kräftiger Westwind auf mit Windspitzen um 70km/h, wie die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) berichtet. 

sturm.jpg © ZAMG Gelbe Sturm-Warnung am Sonntag.

Mögliche Auswirkungen

Die gelbe Sturm-Warnung der ZAMG gilt vorerst von Sonntag 10 Uhr bis Sonntag um 15 Uhr und kann in den betreffenden Gebieten folgende Auswirkungen haben:

  • Äste können herabstürzen und Gegenstände herumgewirbelt werden.
  • Erhöhte Unfallgefahr durch starken Seitenwind auf Brücken und exponierten Straßenzügen, insbesondere für LKW oder bei Fahrten mit großen Anhängern
  • Zwischen hohen Gebäuden oder in Gassen kann der Wind lokal verstärkt werden und sehr böig sein.

Kaltfront: Sturm und Schnee am Montag

Am Montag zieht die nächste Kaltfront rasch von Nordwesten her durch und ab der Früh breiten sich Regen und Schneefall aus. Die Niederschläge greifen am Nachmittag dann auch auf den Süden über. Dann lockert es im Westen und Norden vorübergehend sogar wieder auf und die Sonne kommt zum Vorschein, ehe zum Abend hin dann bereits die nächste Störungszone eintrifft. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Tages auf 600m bis 900m, nur an der Alpensüdseite liegt sie mit 1000m noch etwas höher. Recht verbreitet bläst lebhafter bis kräftiger Wind aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen je nach Wind minus 3 bis plus 6 Grad. Tageshöchsttemperaturen 5 bis 11 Grad.

Die ZAMG warnt, dass sich am Montag "im Ostalpenraum eine stürmische Nord- bis Nordwestströmung" einstellt. Windspitzen um 80 km/h können dabei auftreten, im Gebirge sind auch über 100 km/h möglich.

sturm1.jpg © ZAMG Hier herrscht am Montag eine Sturm-Warnung.

Mögliche Auswirkungen

Die Sturm-Warnung für den Montag gilt vorerst von 6 Uhr Früh bis Dienstag um 20 Uhr. Der Sturm kann laut ZAMG in den betreffenden Gebieten folgende Auswirkungen haben:

  • Äste können herabstürzen und Gegenstände herumgewirbelt werden.
  • Erhöhte Unfallgefahr durch starken Seitenwind auf Brücken und exponierten Straßenzügen, insbesondere für LKW oder bei Fahrten mit großen Anhängern

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Meist sonnig. 3/15°

Schwacher Zwischenhocheinfluss und eine südwestliche Höhenströmung sorgen für überwiegend sonniges und sehr mildes Wetter. In weiten Teilen Kärntens und der Steiermark gibt es vermehrt Wolken. Der Wind aus Südost bis Süd lebt im Tagesverlauf in einigen Föhntälern der Alpennordseite, am Alpenostrand und im östlichen Flachland mäßig bis lebhaft auf. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 19 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag nähert sich aus dem Westen eine Störungszone mit ersten Wolken. Von Vorarlberg bis nach Kärnten ist es aufgelockert bis stark bewölkt. Weiter im Norden und Osten bleibt es oft gering bewölkt oder sogar sternenklar. In manchen windgeschützten Tälern und Becken bilden sich lokale Nebelfelder. Der Wind weht am Alpenostrand sowie auf den Bergen mäßig aus Südost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 7 Grad.
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