22. August 2017 | 13:53 Uhr

Ischia6.jpg © Reuters

Unter Trümmern begraben

Wunder von Ischia: Bub rettet Bruder das Leben

Alle drei Geschwister gerettet.

Nach dem Erdbeben auf der italienischen Urlaubsinsel Ischia haben Rettungskräfte auch das dritte verschüttete Kind aus den Trümmern eines Wohnhauses gerettet. Der elfjährige Ciro wurde am Dienstag rund 16 Stunden nach dem Beben geborgen.

Zuvor war bereits Ciros achtjähriger Bruder Mattias gerettet worden. Bereits in der Nacht hatten die Rettungsmannschaften einen dritten Bruder, den sieben Monate alten Pasquale, und den Vater der Buben aus den Trümmern befreit. Die schwangere Mutter der Kinder hatte nach dem Beben die Einsatzkräfte alarmiert.

"Ciro hat seinem jüngeren Bruder das Leben gerettet. Nach dem schweren Erdstoß hat er den Bruder unter das Bett geschoben. Mit einem Besenstock hat er so lange geklopft, bis ihn die Einsatzkräfte gehört haben", berichtete ein Mitglied des Rettungsteams.

Als Ciro aus den Trümmern befreit wurde, ertönten Freudenrufe und Applaus. Das Kind habe Probleme mit den Beinen, die lange eingeklemmt waren. Der Bub habe außerdem viel Staub geatmet. "Alle beiden Kinder waren sehr mutig", berichtete die Ärztin Monica Intagliazzo, die die Buben behandelte.

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 23
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21

Schnee und teils gefr. Regen, -10/+1°

Wolken einer Warmfront breiten sich nach und nach von Westen entlang der Alpennordseite auf den Norden und Osten Österreichs aus. Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet und schneit es bereits häufig. Auf den noch kalten Verkehrswegen besteht erhöhte Glatteisgefahr. Bis zum Abend breitet sich der Niederschlag zunächst in Form von Schnee langsam in Richtung östliches Flachland aus. Mit einer steigenden Schneefallgrenze von Westen steigt schließlich auch hier die Glatteisgefahr. Südlich des Alpenhauptkammes geht es hingegen weitgehend trocken mit dem Wetter bis zum Abend weiter. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West bei Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 4 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen. Heute Nacht: Eine Warmfront zieht in der Nacht auf Dienstag mit dichten Wolken und Niederschlag in Richtung Osten über Österreich. Von Westen geht der Niederschlag in tiefen Lagen allmählich in gefrierenden Regen über. Auf den kalten Fahrbahnen steigt die Glatteisgefahr deutlich. Bis zum Morgen lässt schließlich von Vorarlberg bis Oberösterreich der Niederschlag nach, die Wolken bleiben zunächst aber noch oft dicht. Aufgelockert bewölkt und trocken geht es hingegen südlich des Alpenhauptkammes durch die Nacht. Der Wind weht nur schwach. Die Temperaturen steigen bis zum Morgen auf minus 6 bis plus 5 Grad, am wärmsten ist es in höheren Lagen.
mehr Österreich-Wetter